Musik am Abend: Die „Polowetzer Tänze“ von Alexander Borodin

Epoch Times12. Januar 2019 Aktualisiert: 12. Januar 2019 17:13
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Alexander Borodin (1833-1887) war ein russischer Chemiker und Wissenschaftler – der in seiner Freizeit musizierte und komponierte.

Hier die „Polowetzer Tänze“ aus seiner Oper „Prinz Igor“ (1890), gespielt von den Berliner Philharmonikern, dirigiert von Herbert von Karajan.

Die Polowetzer Tänze sind eine Auswahl von Stücken aus seiner Oper „Prince Igor“, die oft als eigenständiges Konzertstück gespielt werden. Die Oper wurde von Borodin nicht beendet und blieb nach seinem Tod unvollendet. Später komponierten Nikolai Rimsky-Korsakov und Alexander Glazunov die fehlenden Teile.

In der Oper werden die Tänze mit Chor aufgeführt, aber bei Konzertauftritten werden die Chorstimmen oft weggelassen.

Für Borodin bedeutete das Komponieren Erholung und Spaß, was ihn von seinen Pflichten als Wissenschaftler ablenkte.

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