Musik am Abend: Ein Schüler von Haydn – Ignaz Pleyel

Epoch Times27. Juni 2019 Aktualisiert: 27. Juni 2019 14:55
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Ignaz Pleyel (1757-1831, auch Ignazio Pleijel) war ein österreichisch-französischer Komponist und Klavierhersteller. Er komponierte hauptsächlich für Klavier, schuf jedoch auch Orchesterwerke, darunter diese Sinfonie in C-Dur, Op. 66. Es musiziert das Orchester „London Mozart Players“ unter Leitung von Matthias Bambert.

  1. Adagio — Allegro 00:00
  2. Adagio 10:19
  3. Menuetto e Trio. Allegretto 14:43
  4. Tempo giusto 18:12

Ignaz Pleyel hinterließ zahlreiche Instrumentalwerke und die oft aufgelegte „Große bzw. Kleine Klavierschule“ von 1797. Seine Sinfonie in C-Dur entstand im Jahr 1803 und wurde durch André of Offenbach 1829 veröffentlicht.

Pleyel wuchs in eher bescheidenen Verhältnissen auf, durch sein Talent konnte er ein Schüler von Joseph Haydn werden. Die Grafen Erdödy waren seine Gönner und sorgten dafür, dass er ab 1772 fünf Jahre in Haydns Haushalt leben konnte – sowie eine gute Ausbildung erhielt.

Später ging er nach Paris, gründete 1796 eine Musikalienhandlung und 1807 eine Klavierfabrik. In seinem Verlag veröffentlichte er binnen 39 Jahren rund 4000 Werke von Komponisten wie Beethoven, Boccherini, Dussek, Clementi, Haydn, Hummel, Mozart, Onslow und anderen.

Er selbst hinterließ zahlreiche Instrumentalwerke, die zeitweilig so beliebt waren wie die von Haydn. Auch seine Klaviere hatten einen guten Ruf – und nicht nur Frédéric Chopin spielte und pries sie als „non plus ultra“. Chopin bevorzugte die Instrumente Pleyels. Im Jahr 2013 wurde die Klaviermanufaktur geschlossen.

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