Musik am Abend: Franz Schubert – Die Ouvertüre von Rosamunde

Epoch Times10. August 2020 Aktualisiert: 10. August 2020 15:00
Aus der Reihe Epoch Times Musik - Für Liebhaber

Franz Schubert (1797-1828) hinterließ neben vielen Sinfonien auch Orchesterwerke der Romantik. Seine Rosamunde (Fürstin von Zypern) schrieb er als Bühnemusik (D797) zum „Großen romantischen Schauspiel in vier Aufzügen, mit Chören, Musikbegleitung und Tänzen“ von Helmina von Chézy.

Hier die Ouvertüre der Fürstin von Zypern, gespielt von Koninklijk Concertgebouworkest unter Leitung von George Szell.

  1. Ouvertüre „Die Zauberharfe“ D.644 0:00
  2. Ballet Music n°2 10:08
  3. Entr’acte n°3 17:17
  4. Entr’acte n°1 23:58

Franz Schuberts Rosamunde wurde am 20. Dezember 1823 im Theater an der Wien uraufgeführt. Der Originaltext des Bühnenwerks galt lange als verschollen, bis er mit späteren Bearbeitungen von Chézy in der Stutgarter Landesbibliothek entdeckt wurde. Eine Veröffentlichung erfolgte 1996.

Rosamunde, Prinzessin von Zypern wurde als Kind aus dem Palast geschmuggelt und führte kein Luxuslebens – man erzog sie zur Hirtin. An ihrem 18. Geburtstag erfährt sie die Wahrheit und auch, dass ihr Vater durch einen Meuchelmörder umgebracht wurde. Der Thronräuber und jetzige Statthalter Fulgentius (auch Fulvio genannt), der immer noch regiert, will sich jedoch nicht so einfach aus seinem Thron verjagen lassen. Intrigen folgen, ein Prinz erscheint. Dummerweise vertauscht der falsche Statthalter die Giftbecher, die er ihr zugedacht hatte und stirbt an seinem eigenen Gebräu. Anschließend kann sie den Thron besteigen.

Schubert hinterließ keine genaue Reihenfolge seiner Ouvertüre und der zehn dazugehörigen Musikstücke. Er starb bereits im Alter von 31 Jahren. Doch der österreichische Komponist komponierte bis zu diesem Zeitpunkt rund 600 Lieder, Chormusik und sieben Sinfonien. Hinzu kommen Ouvertüren, Bühnenwerke, Klavier- und Kammermusik. Fünf weitere Sinfonien blieben unvollendet.

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