Musik am Abend: Für Elise

Epoch Times5. April 2019 Aktualisiert: 7. April 2019 18:19
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Ludwig van Beethoven (1770-1827) war ein deutscher Komponist und Pianist. Er komponierte um 1810 das Klavierstück „Für Elise“ in a-Moll (ohne Opuszahl). Hier in einer Aufnahme mit Valentina Lisitsa in der Royal Albert Hall.

Beethoven wurde in Bonn, der damaligen Hauptstadt des Kurfürstentums Köln geboren und zog Anfang der 20er Jahre nach Wien. Er lernte bei Joseph Haydn und erlangte schnell den Ruf eines virtuosen Pianisten. Im Jahr 1810 war er bereits taub, doch er komponierte, dirigierte und spielte weiter.

Der Titel entwickelte sich aus einer Notiz von Beethoven, er vermerkte: „Für Elise am 27. April zur Erinnerung von L. v. Bthvn“, wie der deutsche Musikwissenschaftler Ludwig Nohl schreibt.

Doch für wen Beethoven dieses berühmte Klavierstück nun komponierte, bleibt ein Geheimnis des Künstlers. Zur Entstehungszeit gab es keine Frau namens „Elise“ in Beethovens Leben, behauptet der Beethoven-Forscher Max Unger:

„Wer das Leben des Meisters etwas genauer kennt, dem fallen nur zwei Beethovenfreundinnen des Vornamens Elise ein: Die musikalische Tochter des Bremer Domkantors Wilhelm Christian Müller, die sich in ihrer Heimat seit 1807 für Beethovens Klavierwerke tatkräftig einsetzte, und Elise von der Recke. Aber keine von beiden kommt als Bewidmete in Betracht: Die Freundin Tiedges lernte den Tondichter erst 1811 in Teplitz kennen, und die Beziehungen Elise Müllers zum Tondichter datieren aus noch späterer Zeit.“ (Wikipedia)

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