Musik am Abend: Hornkonzerte aus der Zeit von Friedrich dem Großen

Epoch Times7. Januar 2019 Aktualisiert: 7. Januar 2019 21:11
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Heute einige Hornkonzerte aus der Zeit des Barock, gespielt von Barry Tuckwell und dem Ensemble „Academy of St. Martin-in-the-Fields“ unter Leitung von Iona Brown.

  1. Johann Georg Knechtel (1710-1773): Concerto In D Major
  2. Karl Mathias Reinhardt (1710-1767): Concerto In E Flat Major – 7:08
  3. Johann Joachim Quantz (1697-1773): Concerto No. 3 In E Flat Major– 16:08
  4. Johann Joachim Quantz (1697-1773): Concerto No. 9 In E Flat Major– 23:26
  5. Johann Gottlieb Graun (1703-1771): Concerto In D Major – 32:14
  6. Johann Georg Röllig (1710-1790): Concerto No. 14 In E Flat Major – 41:24
  7. Johann Georg Röllig (1710-1790): Concerto No. 15 In D Major 50:54

Über die Komponisten der Hornkonzerte ist wenig bekannt. Von Johann Joachim Quantz (1697-1773) wurde jedoch überliefert, dass er als deutscher Flötist, Flötenbauer und Komponist nach 1728 der Flötenlehrer Friedrichs des Großen (1712-1786) war. Er spielte auch Violine, Oboe, Trompete, Zink, Waldhorn, Posaune, Blockflöte, Fagott, Violoncello, Gambe und Kontrabass.

Im März 1716 bekam Quantz eine Anstellung in der Stadtkapelle Dresden für Oboe und Flöte, wechselte jedoch nach zwei Jahren als Oboist an die Polnische Kapelle Augusts II.. Nach weiteren Reisen zu Antonio Vivaldi (Venedig) und Georg Friedrich Händel (England) wurde er 1728 Flötist bei der Kurfürstlich-Sächsischen und Königlich-Polnischen Kapelle in Dresden.

Dort lernte er den damaligen preußischen Kronprinzen Friedrich kennen, dem er fortan Flötenunterricht erteilte, was dessen Vater und Soldatenkönig sofort verbot. Nachdem Friedrich König geworden war, bot er Quantz 1741 so vorteilhafte Bedingungen als sein Kammermusikus und Hofkomponist an, dass Quantz nicht nein sagte. Am preußischen Hof in Berlin und Potsdam unterrichtete er Friedrich täglich, leitete Hauskonzerte und komponierte. Und – Quantz genoss das Privileg, das Spiel des Königs kritisieren zu dürfen.

 

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