Musik am Abend: Johann Sebastian Bach lernte von Vivaldi

Epoch Times12. März 2020 Aktualisiert: 12. März 2020 9:40
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Von Johann Sebastian Bach (1685-1750) sind einige Konzerte für Violinen und ein Doppelkonzert für zwei Violinen überliefert (BWV 1041, 1042, 1043, 1064). Hier gespielt in der Aufnahme von Elizabeth Wallfisch und dem „Alison Bury/Orchestra of the Age of Enlightenment“

  • Konzert 1041 in A minor 0:00
  • Konzert 1042 in E major 13:25
  • Doppelkonzert 1043 in D minor for 2 violins 30:15
  • Konzert 1064 in D major for 3 violins 45:25

Johann Sebastian Bach setzte sich nach 1713 mit den Werken von Antonio Vivaldi auseinander. Er bearbeitete einige für Solo-Cembalo und Orgel. Parallel begann er, eigene Konzerte für Violine zu komponieren. Bach brachte sich das Komponieren bei, indem er von Jugend an die Werke unterschiedlichster Komponisten studierte. Er lernte aus ihnen durch Hören, Abschreiben und Transkripieren (Umschreiben).

Diese Violinkonzerte wurden durch Bach in seiner Zeit in Leipzig für Cembalo bzw. zwei Cembali umgearbeitet (Konzert c-Moll, BWV 1062). Johann Sebastian Bach spielte selbst Orgel, Cembalo, Clavichord, Violine, Bratsche – und wohl noch weitere Instrumente – und setze diese vielfältig ein.

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