Musik am Abend: Sachsen in St. Petersburg – Ein altes Horn-Quartett

Epoch Times25. Mai 2020 Aktualisiert: 25. Mai 2020 16:00
Aus der Reihe Epoch Times Musik - Für Liebhaber.

Friedrich Constantin Homilius (1813-1902; Vater) stammte aus Sachsen und war ein virtuoser Violoncello- und Hornspieler. Dieses Horn-Quartett in B-dur, Op. 38 wurde unter seinem Namen bekannt. Hier gespielt vom Deutschen Horn Ensemble.

I. Alla Marcia
II. Andante
III. Presto

Friedrich Christian Homilius lernte in Dresden Waldhorn sowie Cello. Ab 1830 spielte er in einem Militärorchester in Dresden, bevor er als 1. Hornist im Jahr 1838 an das kaiserliche Theater in St. Petersburg ging. Er blieb dort bis 1877. Bis zum Jahr 1899 unterrichtete er als Professor die Hornklasse am Konservatorium in St. Petersburg.

Seine beiden Söhne waren auch musikalisch unterwegs. Von seinem zweiten Sohn, Constantin Homilius (1840 – 1918), stammt vermutlich dieses auch heute noch gern gespielte Quartett. Er komponierte es höchstwahrscheinlich für seinen Vater und/oder dessen Hornklasse.

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