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Sonnenuntergang am Strand von Sankt Peter Ording.Foto: iStock

Klassik des Tages: Wassermusik – Hamburger Ebb‘ und Fluth

Epoch Times25. September 2022
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Georg Philipp Telemann (1681-1767) war ein deutscher Barockkomponist und Multiinstrumentalist. Im Jahr 1723 entstand in Hamburg seine Wassermusik – Hamburger Ebb‘ und Fluth, eine Ouvertüre-Suite für 2 Oboen, Fagott, Streicher und Basso Continuo in C-Dur, TWV 55:C3. Es musiziert das Zefiro Baroque Orchestra.

1. Ouvertüre 0:01

2. Sarabande: Die schlafende Thetis 7:49
3. Bourrée: Die erwachende Thetis 10:23
4. Loure: Der verliebte Neptun 12:11
5. Gavotte: Spielende Najaden 13:55
6. Harlequinade: Der Scherzende Tritonus 14:48
7. Der stürmende Aeolus 16:16
8. Menuett: Der angenehme Zephir 18:18
9. Gigue: Ebbe und Flut 21:13
10. Canarie: Die lustigen Boots-Leute 22:18

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Die Wassermusik komponierte Telemann im Jahr 1723 zu den Feierlichkeiten zum hundertjährigen Bestehen der Hamburgischen Admiralität. Telemann lebte ab 1721 in Hamburg und war der Cantor Johannei und Director Musices der Stadt – eines der angesehensten Ämter, das Musiker seiner Zeit erreichen konnten. Neben seiner Arbeit als Lehrer gehörte es zu seinen Aufgaben, Musik für die vier Hauptkirchen sowie für die Feste der Offiziere und Kapitäne zu schreiben.

Telemann komponierte sehr viel, von ihm wurden allein 1.000 Werke der Instrumentalmusik und 1.750 Kirchenkantaten bekannt. Einiges ist nach italienischer und französischer Art geschrieben, einiges zeigt musikalische Einflüsse aus Osteuropa, vor allem die slawische Melodik und Rhythmik. Telemann ist auch der Komponist des ersten Streichquartettes. Kurz gesagt: Er prägte maßgeblich die Musikwelt seiner Zeit.

Ein Ausschnitt aus der Gigue diente zwischen 1992 und 1995 als Erkennungsmelodie des TV-Senders Arte.



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