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Foto: Luis Francisco Llavori Romatet/The Epoch Times

Naturaufnahmen im richtigen Moment

Von 29. April 2010

Das Baskenland, Spaniens kleinste Provinz, darf sich damit rühmen, die Inspiration für den Gewinner des „The Epoch Times-Fotowettbewerbs 2007″ geliefert zu haben. Das vom Fotografen Luis Francisco Llavori Romatet gewählte Motiv, die einzigartigen Felsformationen am Strand von Itzurun, Guipuzcoa, scheinen die Aufmerksamkeit des Betrachters mit magischer Kraft auf sich zu ziehen.

Mit dem Foto „Flysch“ gewann Romatet den Exellence-Award in der Kategorie „Landschaften“ des Internationalen Fotowettbewerbs 2007 der Epoch Times.

Die innige Beziehung des Fotografen zur Natur, seine Bewunderung und die stetige Auseinandersetzung mit ihr können in seinen einzigartigen Werken regelrecht nachempfunden werden. Obwohl selbst nur Autodidakt, konnte er Preise in einer Vielzahl von Wettbewerben gewinnen.

Die Felsformationen, die auf dem von der Jury zum besten Foto erklärten Bild „Flysch“ zu sehen sind, entstanden durch die Erosion mit Wellen und Sand. Der geologische Begriff „Flysch“ für diese Art Gestein wurde in den Schweizer Alpen um  1827 geprägt. In der deutschen geologischen Literatur wurde „Flysch“ ursprünglich als  Ablagerungen im Wasser dargestellt, später aber als ein in der Tiefsee gebildetes Sediment beschrieben. Die raue Struktur dieser Felsen, eingebettet in die Wattlandschaft, bietet einen atemberaubenden Anblick.

Der Fotograf fing dieses einzigartige Landschaftsporträt in der Abendämmerung ein. Es scheint Ebbe zu sein. Wind treibt die Wolken in den Sonnenuntergang. Die strenge Perspektive der grauen, sich zur See hin bündelnden Strukturen des „Flysch“ wird vom offenen Horizont mit seinen weichen pfirsichfarbenen Wolkenschleiern aufgefangen. Sand und Rinnsale zwischen dem Gestein nehmen Licht auf und sorgen für einen satten Kontrast zwischen weichen und harten Konturen.

Laut Romatet war dieses perfekte Zusammenspiel eine „angenehme Überraschung“. Das Bild entstand in einem günstigen Moment, als Wind, Wolken und die Strahlen der Sonne in Kombination mit dem „Flysch“ die Charakteristik des Strandes von Itzurun perfekt untermalten. „In diesem Bild harmonierten die Elemente auf spektakuläre Weise“, sagte er.

Die Szene mit dieser Brillanz aufzunehmen, war nicht einfach. Romatet musste im nassen und kalten Sand stundenlang geduldig ausharren, wobei er in Vorbereitung auf den richtigen Moment verschiedene Winkeleinstellungen ausprobierte und spezielle Lichtmessungen durchführte. Trotz all seiner Vorbereitungen benötigte es noch den Seewind, der die Wolken in den Sonnenuntergang trieb, um dieses Bild zu erhalten.

Für Naturaufnahmen ist sowohl die persönliche als auch die kreative Seite des Fotografen gefordert. Er erklärte, dass Fotografie – besonders die Naturfotografie – die Aufgabe hat, die positive Botschaft von der Schönheit der Schöpfung und der Menschlichkeit, die ja ein integraler Bestandteil der Natur ist,  zu vermitteln.

Beim Anschauen solcher Fotos sollte der Betrachter fähig sein, diese Botschaft dankbar anzunehmen und „Verantwortungsgefühl für Mutter Natur verspüren, mit dem Wunsch, sich ihr Stück für Stück zu nähern“, sagte er.

Romatets Traum und Hoffnung, ebenso wie der anderer Naturfotografen ist, dass seine Arbeiten nicht in Vergessenheit geraten. Er möchte, dass Menschen über sie nachsinnen, sie wertschätzen und den Wunsch verspüren, die Umgebung, in der wir leben, zu verbessern. So werden auch „zukünftige Generationen in den Genuss dessen kommen, was uns heute erfreut“.

Den Lesern der Epoch Times wünscht Romatet, dass sie mit ihren Kameras draußen der Natur nahekommen und ihre Schönheit genießen werden.

Originalartikel: Capturing Nature at the Right Moment

Foto: Luis Francisco Llavori Romatet/The Epoch Times


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