Wie würden Sie Weihnachten dieses Jahr gern feiern?

Wir fragten unsere Leser: Wie würden Sie Weihnachten dieses Jahr gern feiern?Foto: iStock/Epoch Times

Umarmungen und Orangensauce zur Ente statt Desinfektionsmittel – Antworten unserer Leser

Von 22. November 2020 Aktualisiert: 22. November 2020 14:36

„Eine sehr schöne Idee von ET zu fragen, wie die Menschen gerne Weihnachten feiern würden“, beginnt eine der Antworten auf unsere aktuelle Frage an die Leser. Auffällig ist: Dieses Jahr scheint die Politik mit unter den Weihnachtsbaum zu geraten.

„Bisher war es selbstverständlich, dass jeder Einzelne und jede Familie dies selbst entscheiden konnte. Jetzt wird diese freie Entscheidung zu einem politischen Gnadenakt degradiert“, so eine Leserin. „Es wird uns autoritär kund getan, dass wir uns ‚richtig‘, ‚solidarisch‘ und ‚folgsam‘ verhalten müssen, damit Weihnachten nicht ‚ausfällt‘, was nichts anderes als eine unverhohlene Androhung von freiheitsberaubenden Maßnahmen ist. Diese unfassbare Zumutung zeigt, dass wir im Moment nicht in einer freien, sondern einer autokratischen Gesellschaft leben.“

Oder, wie ein anderer schrieb: „Süßer die Handschellen nie klicken, als zu der Weihnachtszeit…“

Nicht jeder hat die Chance dazu, so zu feiern, wie er möchte

Nicht jeder kann so feiern, wie er möchte, mancher bleibt voller Sehnsucht. Stellvertretend dafür steht diese Mail: „Weihnachten verbringe ich allein und einsam zu Hause. Ich bin jetzt schon in Panik. Eigentlich bin ich jetzt schon in Panik jedes Wochenende, jeden Tag. Ich habe kaum Geld, es reicht nicht zum Leben. Für die ganzen Kosten des Lockdown und für gesellschaftliche Aktivitäten reicht es eigentlich nicht. Dazu muss ich Abstriche machen bei anderen lebensnotwendigen Dingen.“

Was ist Ihnen zu Weihnachten wichtig?

Einige Zuschriften können so zusammengefasst werden: „Wir werden Weihnachten wie immer feiern. MIT der Familie! Alle vereint unter dem Weihnachtsbaum.“ Oder anders formuliert: „Wir feiern wie jedes Jahr. Wir schnappen uns unsere gut gelungene Gans und fahren damit zu Freunden.“

Viele besinnen sich auf die christlichen Überlieferungen und feiern traditionell: „Die Feier der Geburt unseres Herrn Jesus Christus ist die Mitte dieses wunderschönen Freudenfestes. Aufgrund der übergroßen Freude über die Geburt unseres Herrn und Retters beschenken wir uns im Familien- und Freundeskreis auch gegenseitig. Dies ist schön, geschieht aber immer im Bewusstsein, dass es die große Freude über Christi Geburt ‚nur‘ ein bisschen widerspiegelt.“

Das bedeutet für Weihnachten 2020: „Der Besuch der Christmette ohne Vermummung ist unser größter Wunsch. Vor unserem Gott und Retter werden wir nicht mit einer Lüge im Gesicht knien. Als besonderes Weihnachtsgeschenk bitten wir Gott um eine kompetente, freiheitlich gesinnte und für die Freiheit und Selbstbestimmung der Bürger agierende Regierung.“

Oder: „Ganz normal mit Familie, wie sich das gehört, ohne Erbsenzählerei von Haushalten! Und keiner braucht dabei AHA-Regeln. Bitte Orangensauce zur Ente statt Desinfektionsmittel, herzliche Umarmungen sind erlaubt, und am Baum sollen keine Masken hängen.“

Natürlich kommt auch der Weihnachtsmann

„Kein Weihnachten ohne Weihnachtsmann, der die Kinder beschert“, beginnt eine andere Zuschrift. Hier daraus ein längeres Zitat: „Jahrhundertelang war es Brauch, dass der hl. Nikolaus aus Myra den Kindern Geschenke brachte, allerdings nur den guten und folgsamen – die bösen bekamen die Rute des Nikolausbegleiters Krampus zu spüren oder die Finsternis im Sack des Nikolausbegleiters Klaubauf (der alle bösen Buben aufklaubte).

Als Feind der Heiligenverehrung bekämpfte Luther dieses Brauchtum und präsentierte seinen Anhängern das die Kinder bescherende Christkind, das sich in kitschiger Weise zu einem blond gelockten, engelgleichen und mädchenhaften Wesen entwickelte.

Doch die Wiederauferstehung des hl. Nikolaus blieb nicht aus. Immer mehr wird er als Santa Claus oder Weihnachtsmann sehnsüchtig von den beschert werden wollenden Kindern erwartet (allerdings ohne Bischofsmütze und Bischofsstab, wo man vom Christentum nichts mehr wissen will).“

Und was wären die größten Geschenke?

Wir fragten zwar nicht direkt danach, was die größten Geschenke wären, doch viele schickten uns auch eine Art Wunschzettel. Stellvertretend daraus drei Wünsche:

„Ich wünsche mir, dass sich alle Menschen mit Kind und Kegel Heiligabend für eine Stunde in ihrer Stadt oder ihrem Dorf in Deutschland mit einer Kerze in der Hand treffen – ohne Mundschutz.“

„Mein Herzenswunsch für Weihnachten ist: Masken weg!!!!!“

„Da man sich zu diesem Fest etwas wünschen darf, wünsche ich mir, dass Merkel und diese ganze Regierung für ihr stetiges Handeln gegen das eigene Volk zur Rechenschaft gezogen und angemessen bestraft werden. Freiheit, Demokratie und unser Völkerrecht wieder herzustellen, wären die wichtigsten Geschenke und die größte Freude an dem Tag für mich.“

Ökologisch korrekt – mit ein bisschen Satire

Zugespitzt formulierte ein Leser: „Ohne Kerzen, wegen dem Feinstaub. Ohne Schokolade, wegen der Kinderarbeit in den Plantagen. Kekse nur aus staatlich zertifiziertem BIO-Reformhaus. Ohne künstlichen Weihnachtsbaum, wegen der Mikroplastikfälle später. Ohne natürlichen Weihnachtsbaum, wegen der Umweltbelastung bei der Entsorgung.“

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Zeitlich wäre das so geregelt: „15:00 Uhr: Krippenspiel ‚Das Ordnungsamt kontrolliert die Maskenpflicht‘ – 15:30 Uhr: Verlesung der aktuellen Corona-Schutzverordnung – 16:00 Uhr: Anschalten des ‚Deutschlandfunkes‘, um die Weihnachtsgrüße unserer großen Führerin entgegenzunehmen.“

Wintersonnenwende und Verzicht auf Kommerz-Rummel

Für manche ist Weihnachten ein Fest der Familien – mit Kerzen und Tannenzweigen und Festmenü und ohne christliche Symbole. Auch die Wintersonnenwende kam in einigen Zuschriften zur Sprache.

Andere feiern eher „nur auf Sparflamme“ oder überhaupt nicht: „Dieses verlogene Kommerz-Fest war noch nie mein Ding. Bei uns ist absolut weihnachtsfreie Zone und komischerweise kamen sich in den vergangenen Jahren immer viele bei uns entspannen – von dem ganzen irren Weihnachtszirkus. Diese ganze blöde Kalender-Fröhlichkeit nervt nur noch.“

Zum Schluss möchten wir die vielen guten Wünsche schon mal an alle weiterreichen. „Helfen wir uns gegenseitig“, „eine wunderschöne Weihnachtszeit 2020 und alle nächsten Jahre“ – „mit besten Grüßen und in großer Vorfreude auf Weihnachten!“

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