Halbzeit: Deutschland in Japan 2005/2006

Epoch Times24. Oktober 2005 Aktualisiert: 6. Juli 2020 14:51
Eine Begegnung der besonderen Art

Vor einem halben Jahr, am 4. April 2005, haben die beiden Schirmherren der Initiative „Deutschland in Japan 2005/2006″, Bundespräsident Horst Köhler und Seine Kaiserliche Hoheit der Kronprinz von Japan, gemeinsam das Deutschlandjahr in Japan feierlich eröffnet.

Begleitet von einer kreativen Medienkampagne mit zahlreichen Sonderbeilagen in den japanischen Printmedien, Zehntausenden von Postern, Bannern, „Deutschlandjahr-Zügen“ und riesigen Videowänden, konnte das japanische Publikum bisher bei über 700 Veranstaltungen in den vergangenen sechs Monaten Deutschland als aktiven Wirtschaftspartner, traditionsreiches Kulturland sowie modernen Bildungs-, Forschungs- und Investitionsstandort hautnah erleben. Eine Zwischenbilanz zog das Auswärtige Amt jetzt als Verantwortlicher.

Das Göttliche in der Kunst und „moDE“

Die beiden renommierten Präsentationen „Das Göttliche in der Kunst – Meisterwerke der Berliner Museumsinsel“ und „Dresden – Spiegel der Welt“ der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zählten zu den bisherigen Höhepunkten. Viel Beachtung fanden auch die Gastregieprojekte mit Jossi Wieler und Thomas Oliver Niehaus. Die deutsche Tanz-Szene war unter anderem mit Gastspielen von John Neumeier & Hamburg Ballett, Pina Bausch und einer Gast-Choreographie von Felix Ruckert vertreten.

Mit rund 100 Veranstaltungen im Bereich Lifestyle, Mode, Design und Popmusik zeigte sich Deutschland von seiner trendigen Seite; darunter die Ausstellung „moDE!“, die die wichtigsten Designer der deutschen Avantgarde präsentierte. Ein dreitägiges Pop-Festival brachte deutschen Sound nach Japan.

Eine starke Akzentuierung der Kulturveranstaltungen lag im klassischen Musikbereich. Über 20 Orchester reisten in den letzten sechs Monaten nach Japan: Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin, das Gewandhausorchester Leipzig, das deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter Leitung von Kent Nagano, das Bayerische Staatsorchester sowie die Dresdner Kapellsolisten begeisterten das japanische Publikum, ebenso wie die Bayerische Staatsoper mit Werken von Wagner und Händel.

Wissenschaft und Forschung – Bio- und Nanotechnologie

Auch über 80 Wissenschaftsveranstaltungen haben bereits in den ersten sechs Monaten einen wichtigen Beitrag zum Gesamterfolg des Deutschlandjahres geleistet. Schwerpunktthemen der Präsentation sind die Umwelt-, Verkehrs- und Gesundheitsforschung, sowie ausgewählte Themenfelder aus der Bio- und Nanotechnologie. Veranstaltungen zur Informations- und Kommunikationstechnologie schließen sich an.

Goldmedaille für „Bionis“

Zu den absoluten Höhepunkten der ersten Halbzeit gehörte der deutsche Pavillon „Bionis“ auf der Expo in Aichi. Dieser avancierte während der gerade zu Ende gegangenen Weltausstellung nicht nur zu einem der Favoriten der japanischen Besucher, sondern erhielt von den Veranstaltern eine „Goldmedaille“ als höchste Auszeichnung: Die perfekte Umsetzung des Themas „Weisheit der Natur“ hatte die Jury überzeugt.

Aktuelle Informationen: www.doitsu-nen.jp



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