Daniel BrühlFoto: über dts Nachrichtenagentur

Daniel Brühl besorgt über aktuelle politische Entwicklungen

Epoch Times31. Oktober 2016

Der Schauspieler Daniel Brühl macht sich angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen große Sorgen: „Wir müssen erleben, dass es in Deutschland, in Europa und auch den USA einen Rechtsruck gibt. Rassismus und Faschismus sind längst nicht ausgestorben und wir müssen vorsichtig sein, dass wir unsere Gesellschaft von solchen Ideen nicht vergiften lassen“, sagte der 38-Jährige dem Magazin „Reader`s Digest“ (November-Ausgabe). Brühl ist ab dem 17. November in einer Verfilmung von Hans Falladas „Jeder stirbt für sich allein“ zu sehen.

Er spielt darin einen Gestapo-Mann, der zwar anfangs kein überzeugter Nazi ist, sich aber durch das NS-Regime völlig verändert. „Als er bedroht wird, tut er aus Angst Dinge, die ihm widerstreben und verrät sich sozusagen selber. Diesen Bogen zu spielen, fand ich eine faszinierende Aufgabe“, so Brühl. Aus Sicht des Deutsch-Spaniers ist Falladas Werk eine Fundgrube: „Dieses Buch ist so reichhaltig, dass ich mir gut vorstellen könnte, daraus eine TV-Miniserie zu entwickeln.“ Mit „Good Bye, Lenin“ feierte Brühl seinen Durchbruch als Schauspieler, er ist seither regelmäßig auch in internationalen Produktionen wie Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ zu sehen. Neben seiner Karriere als Schauspieler betreibt er in Berlin seit fünf Jahren eine Tapas-Bar, die schon von vielen seiner Kollegen wie Benedict Cumberbatch oder Michael Fassbender besucht wurde. „Mir macht das Raval unglaublich viel Spaß, und ich bin richtig stolz, wenn ich die Einträge in unserem Gästebuch anschaue. Emma Thompson war sogar so begeistert, dass sie überlegt, in London selbst ihr eigenes Tapas-Lokal zu eröffnen.“ (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion