Duisburger Satudarah-Bande: „J. war ein Spitzel!“

Epoch Times5. Februar 2014 Aktualisiert: 5. Februar 2014 14:33

Wegen etlicher Raubüberfälle saß Christian J. viele Jahre im Gefängnis. Nach seiner Entlassung, arbeitete er als Spitzel für die Polizei.

Der Rocker verschaffte den Beamten Informationen über die Duisburger Satudarah-Gang. Spielte er auch eine Rolle bei den Anschlägen auf die Hells Angels? 

"Wir sind alle lieb", sagte der Duisburger Satudarah-Rocker Christian J. vor einem Jahr in einem Interview mit SPIEGEL TV.

Ob das der Wahrheit entsprach bleibe dahingestellt.

Dies war nämlich genau zu der Zeit, in der sich die Bande eine äußerst brutale Auseinandersetzungen mit den Hells Angels lieferte. Mit Pistolen und Maschinengewehren gingen die Rocker aufeinander los. Auch Handgranaten waren im Spiel.

J., der später zugab, ein Spitzel der Ermittler gewesen zu sein, war bei jeder "Schlacht" dabei.

Das der ehemalige Fremdenlegionär der Polizei Informationen zugespielte hatte, ist in der Szene bereits bekannt.

Seine Vernehmung im August 2013 begann er mit: "Gleich zu Beginn erkläre ich, dass ich als V-Mann für die Polizei gearbeitet habe."

Mittlerweile befindet er sich in einem Zeugenschutzprogramm.

Für die Behörden könnte sich dieses selbstbewusste Bekenntnis noch als Problem erweisen. (so)

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