Fernanda Brandao erlebte als Kind die gefährlichen Seiten Brasiliens

Epoch Times16. Juni 2014 Aktualisiert: 16. Juni 2014 9:49

Auch Fernanda Brandao kennt die beiden Seiten Brasiliens: Die brasilianisch-deutsche Schönheit moderiert für die ARD bei der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Seit Beginn der WM berichtet sie nun über ihr Heimatland – meist Kulturelles und Interessantes, denn für Fußball-Wissen stellte man ihr noch einen Mann (Giovane Elber) an die Seite.

In einem Interview mit der Zeitschrift Bunte gab Fernanda Brandao nun Sicherheits-Tipps für Brasilien-Touristen, denn speziell die WM-Stadt Rio de Janeiro gilt immer noch als eine der gefährlichsten der Welt:

Wertsachen am besten zu Hause lassen

"Auf die dicken Klunker und diverse elektronische Geräte sollte man bei einer Reise nach Brasilien meiner Meinung nach verzichten. Wenn man sich an den Plätzen aufhält, die für ungefährlich gelten, und sich nicht auf Touri-Tour in die Favelas begibt, dann sind die Chancen definitiv geringer, nicht beraubt zu werden. Wer sein Handy offen am Strand der Copacabana rumliegen lässt, ist selber Schuld. Meine Oma sagt immer: "Trag das Geld für den Dieb in deiner Tasche und das für dich direkt an deinem Körper." Daran halte ich mich immer, auch wenn es etwas absurd klingt", so Fernandea Brandao.

"Nachts habe ich öfter Schüsse gehört"

Sie selbst war als Kind in der behüteten Mittelschicht aufgewachsen und bekam trotzdem mit, dass manche ihrer Klassenkameraden weniger zu lachen hatten: "Mein Tischnachbar war einer, der in einem Slum gewohnt hat. Eines Morgens kam er nicht mehr zur Schule. Zwei Monate später kam er wieder und erzählte, dass seine Mutter erschossen wurde. Das war Realität in der Schule", erzählte Brandao in einem anderen Interview mit VIP.de weiter. Auch sie habe nachts öfter Schüsse gehört.

Mit neun Jahre kam Fernanda Brandao mit ihrer Mutter nach Deutschland. Heute ist die 31-Jährige unter anderem Fitnesstrainerin, Tänzerin, Sängerin und auch schon DSDS-Jurorin gewesen. (rf)

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