Marcus von AnhaltFoto: Facebook/Screenshot

Hells Angels: Was hat Marcus von Anhalt mit den Hells Angels zu tun?

Epoch Times15. Mai 2014 Aktualisiert: 15. Mai 2014 11:50

Prinz Marcus von Anhalt (47) ist ein adoptierter Adeliger. In laufe seines Lebens hat sich ein dickes Strafregister angesammelt.

Die Straftaten des Prinzen reichen von Menschenhandel über Zuhälterei, Körperverletzung und Steuerhinterziehung. Erst kürzlich war er in Augsburg im Gefängnis.

Die Vorstrafen die sich der "Prinz Protz" eingehandelt hat, sind vor allem Verkehrsdelikte: Fahren ohne Führerschein, Geschwindigkeitsüberschreitung, Fahren unter Alkohol, Betrug, Zuhälterei, Menschenhandel und Nötigung, berichtet "Bild.de".

In 2009 erhielt er eine einjährige Bewährungsstrafe wegen Kokain-Besitz. Im Juni 2010 wurde er mit einer Promille Alkohol im Blut erwischt und musste sich vor Gericht verantworten. Das Urteil: drei Monate auf Bewährung und 200 000 Euro Strafe. Vier Jahre soll er bereits hinter Gittern verbracht haben.

In 2013 erstattete die 17-jährige Passauerin Isabella Lauer Strafanzeige gegen den Prinzen. Sie behauptete, er habe sie sexuell genötigt und gebissen.

Im Januar 2014 erwischten Zollbeamte den Prinzen mit 19 000 Euro im Handgepäck. Ein Verfahren wegen Verdachts auf Geldwäsche wurde eingeleitet. Damals sagte der Prinz: "Ja, ja! Ich hab vergessen, das Geld ordnungsgemäß anzumelden," so die Bild.

Auch mit den Hells Angels hat Marcus von Anhalt so einiges zu tun. Durch seine Präsenz im Rotlichtmilieu in Frankfurt am Main hatte Anhalt ein enges Verhältnis zu den Rockern.

Die Hells Angels hatten einen großen Teil des Rotlicht-Geschäftes in Frankfurt unter Kontrolle. Der Prinz musste mit der Rockerbande kooperieren, sonst hätte er dort kein Bordell führen können. Es heißt, dass die Höllenengel und der Prinz einige dieser Etablissements gemeinsam betrieben haben. (so)

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