Islamkritikerin: Schulen sollten Agenturen der Wertevermittlung sein

Wie in Integrationskursen müssten in Schulen einfache Dinge vermitteln werden. "Dazu gehört, dass Termine eingehalten, Schulaufgaben erledigt werden, Pünktlichkeit zur Höflichkeit gehört", meint Islamkritikerin Necla Kelek.
Titelbild
Kinder und eine Lehrerin in einer Grundschule in Deutschland.Foto: JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images
Epoch Times29. Mai 2018

Die Soziologin und Islamkritikerin Necla Kelek sieht bezüglich der Gleichberechtigung von Mann und Frau bei jungen Männern aus islamisch geprägten Ländern einen klaren Nachholbedarf: Sie hält es für wichtig, diese Muster in Deutschland aufzubrechen, und nimmt die Schulen dafür in die Pflicht.

„Schulen und Bildungseinrichtungen sollten Agenturen der Wertevermittlung sein“, sagte Kelek der „Welt“ (Online-Ausgabe). „Zum Beispiel dafür, was unter Freiheit zu verstehen ist und Gleichberechtigung und Respekt gegenüber Andersgläubigen, Andersdenkenden zu respektieren.“

Es gehe auch darum, dass nicht jeder machen könne, was er wolle. Junge Flüchtlinge würden im Alltag einen Kulturschock erleben, sagte die Soziologin. Sie würden nicht verstehen, was von ihnen erwartet werde. Wie in Integrationskursen müssten in Schulen einfache Dinge vermitteln werden. „Dazu gehört, dass Termine eingehalten, Schulaufgaben erledigt werden, Pünktlichkeit zur Höflichkeit gehört.

Dass Verabredungen eingehalten werden, dass man dem anderen zuhört und ihn ausreden lässt“, sagte Kelek. Es ginge um Freundlichkeit und Verbindlichkeit. „Und darum, dass Gewalt keine Option ist. Das ist für viele schon ein Alternativprogramm zu dem, was sie bisher erlebt und mitgebracht haben.“ (dts)



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