Jules Bianchi Horrorunfall: Kein Medienzirkus wie bei Michael Schumacher

Epoch Times10. Dezember 2014 Aktualisiert: 10. Dezember 2014 12:38

Jules Bianchi der am 5. Oktober in Suzuka schwer verunglückt ist, liegt noch immer im Koma. Der Vater des Formel-Eins-Rennfahrers, Philippe Bianchi, sprach nun mit der südfranzösischen Tageszeitung "Var Matin" darüber den Zustand seines Sohnes. 

Der 25jährige Franzose musste nach seinem schweren Unfall beim Großen Preis von Japan vor knapp zwei Monaten am Kopf not-operiert werden. Er war mit seinem Wagen unter einen Kran gerast, der gerade einen anderen Rennwagen bergen wollte.

Eine Untersuchungskommission des Autoverbands FIA gab bekannt, dass Bianchi’s Unfall durch eine Verkettung verschiedener Faktoren ausgelöst wurde. Die Kommission gab dem Rennfahrer eine Teilschuld an dem Unfall, berichtet speedweek.com.

Die Fans des Marussia-Piloten diskutieren auf den sozialen Media-Plattformen über diese Entscheidung und finden das diese, auf Grund der schlimmen Verletzungen von Jules, geschmacklos ist.  

Aber wie geht es Bianchi jetzt?

Der Vater von Jules sagte zu Var Matin: "Der Zustand von Jules ist unverändert stabil. Es wird Zeit brauchen, wir benötigen viel Geduld."

Aktuell liegt Jules im Krankenhaus Saint-Roch, in Frankreich. Er ist nicht bei Bewusstsein, jedoch auch nicht mehr im künstlichem Koma, wie nach seinem Unfall in Japan.

"Ich gehe mit der Situation so gut um wie ich kann. Jules ist stark, also versuchen auch wir, Stärke zu zeigen. Wir werden ihn jetzt sicher nicht im Stich lassen. Wir versuchen einfach, ihm all unsere positive Energie zu schenken," erklärte der besorgte Vater. 

Philippe Bianchi sagte auch, dass es keinen Medienzirkus um seinen Sohn gäbe, wie damals um Michael Schumacher. 

"Wir sind von guten Menschen umgeben, und man lässt uns in Ruhe. Das ist gut so." (so) 

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