Oscar Pistorius Prozess: Hunderte Familien in Sorge um gewalttätige Angehörige nach ‘Oscar Krankheit’

Von 3. Juni 2014 Aktualisiert: 3. Juni 2014 12:46

Hunderte von Aufrufen gehen aktuell bei einer Wohltätigkeitsorganisation ein, die Menschen mit einer speziellen Angststörung, genannt der "Oscar-Krankheit", Hilfe anbietet. Die Krankheit ist nach Oscar Pistorius benannt, nachdem sie bei ihm diagnostiziert wurde.

Die Menschen sind besorgt, dass ihre Angehörigen, die die Störung haben, ebenfalls gewalttätig werden könnten.

Pistorius muss sich derzeit wegen des Mordes an seiner Freundin Reeva Steenkamp vor Gericht verantworten. Sie hatten eine gemeinsames Haus geteilt.

Pistorius hat zugegeben, dass er sie erschossen hat, sagt aber, dass er sie für einen Eindringling gehalten habe.

Der forensische Psychiater Dr. Merryll Vorster hat vor kurzem vor Gericht erklärt, dass Pistorius unter einer allgemeinen Angststörung leide, woraufhin er ihn an die Weskoppies, ein Psychiatrischen Klinik der Universität Pretoria, überwiesen hat, um ihn einer psychiatrischen Untersuchung zu unterziehen.

Cassey Chambers, Leiter der Wohltätigkeitsorganisation, sagte der südafrikanische Times: "Viele Menschen fürchten sich davor, anderen von ihrer Allgemeinen Angststörung zu erzählen, und dass sie gefährlich oder gewalttätig sind." Ich glaube nicht, dass diese Art der Angststörung erst seit dem Prozess bemerkt wurde, es hat sie immer gegeben. Aber durch den Prozess ist sie zu einem heißen Thema geworden.

Es gab Leute, die gefragt haben, ob ihre Geliebten mit dieser Krankheit sofort ins Krankenhaus eingewiesen werden müssten“, fügte sie hinzu.

Der Pistorius-Prozess wurde für den Zeitraum der Diagnose von Pistorius vertagt.

Richterin Thokozile Masipa sagte, dass der Angeklagte laut Gesetz zur Untersuchung überwiesen werden sollte, denn eine psychische Erkrankungen oder ein geistiger Defekt könnte bedeuten, dass er "vielleicht nicht strafrechtlich verantwortlich sei." (dk) 

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