Oscar Pistorius: Wie reich ist der Blade Runner? Pistorius musste ein Haus verkaufen um die Verhandlungskosten zu decken

Epoch Times11. September 2014 Aktualisiert: 11. September 2014 10:00

Oscar Pistorius‘ Reichtum ist seit dem Beginn des Mordprozesses beachtlich geschrumpft.

 

Letztes Jahr zum Valentinstag erschoss der Paralympics-Star seine Freundin Reeva Steenkamp in seinem Haus in Pretoria, Südafrika. Der Blade Runner behauptet seine Freundin mit einem Einbrecher verwechselt und deshalb auf sie geschossen zu haben. Die Staatsanwälte behaupten, dass Pistorius wusste das seien Freundin Reeva Steenkamp im Badezimmer war und absichtlich auf das Model schoss.

Das Urteil wird heute, dem 11. September, erwartet. 

In Pistorius sportlichen Glanzzeiten wurde sein Vermögen auf einen Nettowert von 5 Millionen Dollar geschätzt. Das waren die Zeiten in denen der Star trainierte und an den Sommerspielen der Paralympics 2008 und 2012 teilnahm.  

Bevor der Prozess begann besaß der Paralympics-Star drei Häuser, davon das Haus in Pretoria, in dem die Tat geschah und ein Grundstück in Südafrika im Gesamtwert von rund 8,3 Millionen Rand (936.000 Dollar). 

Er besaß außerdem noch Wirtschaftsgüter, wie Möbel, Autos und Schmuck im Wert von circa 56.000 Dollar. 

Pistorius sagte, dass er Geldanlagen von über einer Millionen Rand (112.000 Dollar) und ein Jahreseinkommen von 631.000 Dollar hatte. Er hatte auch noch einiges an Erspartem. 

Aber Pistorius‘ Reichtum und sein Vermögen schrumpfte beachtlich mit dem Verlauf des Prozesses. Der Prozess dauerte sechs Monate. Er musste zumindest eines seiner Häuser verkaufen und er verkaufte das teuerste. In dieser Villa tötet er seine Freundin Reeva Steenkamp. Für das Anwesen in Pretoria verlangte der Paralympics-Star etwa 4,5 Millionen Rand. 

Pistorius gab an, dass das Haus einen Wert von rund 8,3 Millionen Rand (936.000 Dollar) hatte. Er war aber nicht in der Lage ein besseres Angebot zu bekommen. Anwalt Brian Webber sagte in einer Erklärung zu Beginn dieses Jahres, es sei "notwendig" gewesen die Villa in Pretoria wegen der hohen Prozesskosten zu verkaufen. 

Die britische Daily Mail berichtete in diesem Jahr, dass sich die Prozesskosten auf 9.000 Dollar pro Tag belaufen würden. In diesem Preis ist auch ein Team von mindestens drei Vollzeit-Anwälten, Experten aus der Forensik und Ballistik, und ein amerikanisches Unternehmen welches den Tatort rekonstruierte, beinhaltet. (so) 

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