Sony Hacker-Angriff – Hollywood-Produzent über Angelina Jolie: „Kaum talentierte, verwöhnte Göre“ mit „rebellischem, verzogenem Ego“

Epoch Times12. Dezember 2014 Aktualisiert: 12. Dezember 2014 10:25

Der Hacker-Angriff auf Hollywood lässt unschöne Details an die Öffentlichkeit gelangen. 

Neu geleakte Informationen, im Hacker-Skandal um Sony Pictures Studio, werfen einen Schatten auf Angelina Jodies lupenreines Hollywood-Image. Jolie präsentiert sich gerne als eine Vorzeige-Mutter und Wohltäterin. Laut Produzenten Scott Rudin soll hinter dem sozialen Engagement der 39-jährigen jedoch ein gewaltiges Ego stecken, berichtet Focus-Online. 

Die Hacker veröffentlichten einen Emailverkehr zwischen dem Produzenten Scott Rudin und Sony-CEO Amy Pascal.

Darin beschreibt Rudin die Schauspielerin und sechsfache Mutter als "kaum talentierte, verwöhnte Göre" und warf ihr vor, mit ihrer Attitüde seine Karriere zu zerstören. Darüber hinaus sagte der Produzent, Angelina habe ein "rebellisches, verzogenes Ego".

Grund der Beleidigungen: "Jolie setzte alles daran, Star-Regisseur David Fincher, 52, für ihr neues Projekt, die Neuverfilmung von ‚Cleopatra‘, zu engagieren, obwohl dieser bereits für die von Sony geplante Biographie über den verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs (†56) zugesagt hatte," berichtet gala.de.

Rudin sieht das Cleopatra-Projekt insgesamt als nicht durchführbar. 

In den Emails sagte Rudin sogar, wer würde sich weigern mit Jolie an einen Tisch zu sitzen: "Ich habe nicht das geringste Interesse daran, mich an einem 180-Millionen-Dollar-Egotrip zu beteiligen, der unser beider Karrieren gefährden könnte", schrieb Rudin und fügte hinzu: "Es kann kein Film über Cleopatra gemacht werden (und ich sehe nicht ein, warum das eine schlechte Sache ist, angesichts der Geisteskrankheit und dem wütenden Ego dieser Frau und den Drehkosten)," berichtet Focus-Online. 

Der Sony-Server wurde letzte Woche von einer noch nicht identifizierte Gruppe namens #GOP (Guardians of Peace) angegriffen. Dabei wurden sensible Personaldaten, Bilanzen, Server-Zugangsdaten und Passwortlisten, die zum Teil im Netz veröffentlicht wurden, gestohlen.

Schlüssel dazu könnten die bislang unbekannten Forderungen der Hacker an Sony sein.

Vermutet wird, dass der Angriff mit der Veröffentlichung einer Komödie im Zusammenhang steht, deren Veröffentlichungsdatum genau mit dem Zeitpunkt des Angriffs zusammenfällt.

In der Komödie geht es um zwei vom CIA angeworbene Journalisten, gespielt von Seth Rogen und James Franco, die beauftragt wurden, den nordkoreanischen Diktator Kim Jong-Un zu ermorden. Von "gnadenloser Vergeltung" war in den staatlichen Medien Nord-Koreas die Rede, sollte der Film veröffentlicht werden.

Die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA zitierte einen Regierungsvertreter, der von einem "eklatanten Akt von Terrorismus und Krieg" sprach, da in dem Film ein Anschlag auf das Staatsoberhaupt thematisiert werde. Zugleich wurde vor "unbarmherzigen Gegenmaßnahmen" gewarnt, wenn der Film erscheinen sollte. (so) 

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