Milder Sommer am Nordpol

Epoch Times28. Oktober 2005 Aktualisiert: 6. Juli 2020 14:48
Badewetter für „Extreme“

Während in Deutschland in diesem Sommer viele unter Regen und Hochwasser litten, war es am Nordpol ungewöhnlich mild: Die Mitteltemperatur in Longyearbyen, dem Hauptort Spitzebergens, betrug 6,1 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst am Mittwoch berichtete. Normal wären 4,2 Grad. Abgesehen vom Jahr 2002 mit 6,1 Grad müsse man bis ins Jahr 1922 (ebenfalls 6,1 Grad) zurückgehen, um einen ähnlich milden Sommer zu finden, erklärte der Meteorologe Thomas Schmidt. Und was für die einen klimatisch nachdenkenswert ist, ist für die anderen eine Gelegenheit: Dieses „milde“ Wetter begünstigte einige ganz besondere sportliche Leistungen in diesem Jahr, wie Schmidt ausführte.

Der Kroate Kristijan Curavic tauchte im April bei 89 Grad nördlicher Breite von der auf einer Eisscholle treibenden russischen Forschungsstation „Nordpol 33“ aus 51 Meter tief ins eiskalte Wasser. Er stellte damit einen neuen Weltrekord im Tieftauchen ohne Sauerstoff unter einer geschlossenen Eisdecke auf. Im August schwamm der Brite Lewis Gordon Pugh – nur in Badehose bekleidet – im Norden Spitzbergens als erster Mensch nördlich von 80 Grad nördlicher Breite einen ganzen Kilometer im Meer. Bei vier Grad Wasser- und vier Grad Lufttemperatur benötigte er dafür 20,5 Minuten. Und im September schwamm eine Norwegerin als erste Frau der Welt um das auf etwa 78,5 Grad Nord gelegene Kapp Wijk. Auch sie trug nur einen Badeanzug. (AP/DNE)



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