Mozart ganz zart, sanft und friedlich – Mütter mit Kleinkindern wissen dieses Stück zu schätzen

Epoch Times10. April 2018 Aktualisiert: 12. April 2018 20:45
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Klassische Instrumentalmusik … Drei Stunden Mozart für Babys zum Einschlafen. Dahinter steht das Klarinettenkonzert von Mozart in A-Dur, K. 622 – II Adagio. Gespielt von William McColl.

„Mein Sohn liebt es, er ist 2,5 Jahre alt. Er schläft sehr unruhig. Für seine arbeitende, alleinerziehende Mutter ist dies ein Lebensretter“, schreibt eine Mutter unter dem Video auf Youtube. Eine andere:

„So entspannend, dass es meinen Mann, unsere einen Monat alte Tochter, unseren drei Jahre alten Sohn und mich zum Schlafen bringen kann! Wir lieben es. Das ist sehr friedlich!“

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) komponierte das Klarinettenkonzert im wesentlichen zwischen dem 28. September und dem 7. Oktober 1791, zwei Monate vor seinem Tod.

Das Allegro des 1. Satzes entstand erstmals 1787 für Bassetthorn und Orchester. Mozart schrieb den 1. Satz für die 1788 neu erfundene „Bass-Klarinett“ um und ergänzte es um das Adagio (2. Satz) und das Rondo als 3. Satz.

Die „Bass-Klarinett“ wurde vom kaiserlich-königlichen Hofinstrumentenmacher Theodor Lotz erfunden und von einem engen Freund Mozarts, Anton Stadler, verbessert. Dieses Klarinettenkonzert ist das einzige von Mozart, dass für dieses Instrument überliefert wurde – und es ist sein letztes Solokonzert.

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