Musik am Abend: Die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach

Epoch Times14. September 2018 Aktualisiert: 14. September 2018 22:15
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Johann Sebastian Bach (1685-1750) komponierte um 1740 im Auftrag von Hermann Carl von Keyserlingk die Goldberg-Variationen (BWV 988).

Hier in einer weltweit bekannten Fassung mit dem Pianisten Glenn Gould. Der Auftraggeber Keyserlingk war ein deutsch-baltischer Diplomat in russischen Diensten.

Die Goldberg-Variationen wurden vermutlich ebenso für den Pianisten Johann Gottlieb Goldberg geschrieben, der sie nachts in einem Vorzimmer für den schlaflosen Keyserlingk als Einschlafhilfe spielen musste.

Die Haupttonart ist G-Dur, in den Variationen sind italienische, französische und deutsche Traditionen zu hören. Dies reicht von einfachen Volksliedern bis zu polyphonen Techniken, von Gesanglichem bis zu typischen Klaviertechniken. Bereits 1741 wurden die Noten gedruckt und gelangten im Laufe der Zeit zu weiter Verbreitung.

 

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