Musik auf den Abend: Mozart und der große Bruder der Oboe

Epoch Times6. Juli 2018 Aktualisiert: 6. Juli 2018 21:09
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber traditioneller Komponisten.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) komponierte viele Konzerte für Soloinstrumente und Orchester, darunter auch für das Fagott.

Hier das Fagott-Konzert B-flat major K 191, gespielt vom Solisten Aligi Voltan und dem „Orchestra del Teatro Olimpico di Vicenza“ unter Leitung von G. B. Rigon.

Dieses Konzert von Mozart entstand 1774. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts gab es Vorläufer des heutigen Fagotts, meist die Dulziane (aber auch der Pommer oder das Rankett), die aus einem durchgehenden Stück Holz bestanden und mit zwei Klappen besetzt waren.

Im 17. Jahrhundert wurde das Barockfagott mit vier Klappen erfunden. Dieses hatte den großen Vorteil, aus vier Teilen zu bestehen und konnte auseinander gebaut werden – was den Transport erleichterte. Später bekam es weitere Klappen, um auch in hohen Lagen chromatische Töne leichter spielbar zu machen.

Schließlich entwickelten ab etwa 1830 zwei Instrumentenbauer, Johann Adam Heckel und der Fagott-Spezialist Carl Almenräder, das sogenannte „Heckel-Fagott“ mit seinem besonderen Griffesystem. Dieses wird heute am meisten gespielt.

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