Rapper Ben Salomo, Berlin, spricht über Antisemitismus im Deutschrap.Foto: Screenshot Youtube

Ben Salomo: Deutschrap gefährlicher als „Neonazi-Rock“ – Szene von kriminellen Clans unterwandert

Epoch Times20. März 2019
Die Szene hat sich verändert. Immer mehr Rapper mit arabischem, türkischem oder iranischem Hintergrund schlossen sich der Deutschrap-Szene an. Auch die Verflechtung von Clubs, Rappern und arabischen Clans und den wachsenden Antisemitismus in der Szene prangert der aus Israel stammende Rapper Ben Salomo an.

„Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens“, darum dreht sich das gleichnamige Buch des jüdischen Rappers mit dem bürgerlichen Namen Jonathan Kalmanovich, der mit vier Jahren nach Deutschland kam.

In dem Buch berichtet der 1977 in Israel Geborene über seine Erfahrungen als Jude in Deutschland, besonders über jene aus der Deutschrap-Szene, berichtet der „Focus“.

Auch Ben Salomo ist im Deutschrap beheimatet, seiner Leidenschaft. Doch die ehemals offene Szene wurde zunehmend durch antisemitische Tendenzen unterwandert und ihre Sprache verrohte. Im Laufe der Jahre hätten sich zudem immer mehr arabischstämmige, türkischstämmige oder iranischstämmige Rapper der Deutschrap-Szene angeschlossen, die häufig einen großen Judenhass in sich tragen.

Die großen Rapper haben dem Bericht zufolge eine Millionen-Fanbase aus Jugendlichen zwischen 13 und 18, leicht beeinflussbar, während deren Eltern und Lehrer zunehmend an Glaubwürdigkeit verlieren.

Der Deutschrap ist gefährlicher als Neonazi-Rock.“

(Ben Salomo, Rapper)

Doch die Gefährlichkeit und der Einfluss der antijüdischen Rapper wird von der Gesellschaft noch gar nicht erfasst.

Ben Salomo alias Jonathan Kalmanovich, der Rapper, der im Berliner Migranten-Milieu lebt, lernte Antisemitismus bereits als kleines Kind in Deutschland kennen, später dann auch in der Schule. Acht Jahre lang veranstaltete er den „Rap am Mittwoch“, eine Kult-Reihe mit vielen bekannten Rappern. Später stieg Ben Salomo aus, der steigenden antisemitischen Tendenzen wegen, auf und hinter der Bühne und in der Fangemeinschaft. Das alles konnte er nicht mehr ertragen.

Wie der Rapper zudem erklärte, habe es in den letzten Jahren eine Wechselbeziehung zwischen den Clubbetreibern, Künstlern und kriminellen arabischen Clans gegeben. Man zahlt Schutzgeld, wied diese Leute nicht mehr los, die dann auch die Security stellen. Schnell sei man drin im Kreis von Drogen und Kriminalität. Die Deutschrap-Szene sei kompolett von den arabischen Clans unterwandert, ist sich Ben Salomo sicher. (sm)

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