Mittag – Von Theodor Fontane

Von 3. September 2019 Aktualisiert: 3. September 2019 21:22
Aus der Reihe Epoch Times Poesie - Gedichte und Poesie für Liebhaber

Mittag

Am Waldessaume träumt die Föhre,
Am Himmel weiße Wölkchen nur,
Es ist so still, dass ich sie höre,
Die tiefe Stille der Natur.

Rings Sonnenschein auf Wies‘ und Wegen,
Die Wipfel stumm, kein Lüftchen wach,
Und doch, es klingt, als ström‘ ein Regen
Leis tönend auf das Blätterdach.

Theodor Fontane  (1819 – 98)

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