Was geht wohl vor in deinem Geist - ach, wer weiß?Foto: Arnim Dusolt / Epoch Times

An eine Katze – Von Algernon Charles Swinburne

Von 22. November 2021 Aktualisiert: 22. November 2021 22:42
Aus der Reihe Epoch Times Poesie - Gedichte und Poesie für Liebhaber

An eine Katze

Mein edler Freund, ich bitte sehr:

Komm doch her,
sitz neben mir und schau mich dann
mit Deinen lieben Augen an,
mit Augen voller Glanz und Gold;
Dein Blick, so ist er treu und hold.

Dein wundervolles weiches Fell,
schwarz und hell,
so seidig, üppig, voller Pracht,
wie Wolkenhimmel in der Nacht,
belohnt die Hand, die dich liebkost,
mit freundlicherem Glück und Trost.

Die Hunde freunden gerne sich an
mit jedermann.
Doch du, von lauterer Natur,
liebst deine wahren Freunde nur,
berührst mit deiner Pfote mich –
ja, Lieber, ich verstehe dich.

Was geht wohl vor in deinem Geist –
ach, wer weiß?
Wenig nur ist uns bekannt.
Trotz unsrem Freundschaftsband.
Vielleicht ist’s dem Menschen
nur vergönnt,
dass er das Leben besser kennt.

Algernon Charles Swinburne (1837 – 1909)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion