Doch viel schöner ist das Gold, das vom Lockenköpfchen meines Liebchens niederrollt in zwei blonden Zöpfchen.Foto: iStock

Gold und Silber lieb‘ ich sehr – Von August Schnezler & Video

Von 9. Mai 2021 Aktualisiert: 9. Mai 2021 22:33
Aus der Reihe Epoch Times Poesie - Gedichte und Poesie für Liebhaber

Gold und Silber lieb‘ ich sehr

Gold und Silber lieb‘ ich sehr,

kann’s auch sehr gebrauchen,
hätt‘ ich nur ein ganzes Meer,
mich hinein zu tauchen;
’s braucht nicht grad geprägt zu sein,
hab’s auch so ganz gerne,
|:sei’s des Mondes Silberschein,
sei’s das Gold der Sterne.:|

Doch viel schöner ist das Gold,
das vom Lockenköpfchen
meines Liebchens niederrollt
in zwei blonden Zöpfchen.
Drum, mein liebes Kind,
lass uns herzen, küssen,
|:bis die Locken silbern sind
und wir scheiden müssen.:|

Seht, wie blinkt der goldne Wein
hier in meinem Becher;
horcht, wie klingt so silberrein
froher Sang der Zecher;
dass die Zeit einst golden war,
will ich nicht bestreiten,
|:denk‘ ich doch im Silberhaar
gern vergangner Zeiten.:|

August Schnezler (1809 – 1853)
die Melodie von Friedrich Hieronymus Truhn 1843



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