Rainer Maria Rilke: Buddha

  Buddha Als ob er horchte. Stille: eine Ferne…Wir halten ein und hören sie nicht mehr.Und er ist Stern. Und andre große Sterne,die wir nicht sehen, stehen um ihn her.O … Mehr»

Hoffmann von Fallersleben: Beim Regen

  Beim Regen Liebe Sonne, scheine wieder,Schein‘ die düstern Wolken nieder!Komm mit deinem goldnen StrahlWieder über Berg und Tal!   Trockne ab auf allen WegenÜberall den alten Regen!Liebe... Mehr»

Johann Wolfgang von Goethe: Weihnachten

Weihnachten Bäume leuchtend, Bäume blendend, Überall das Süße spendend, In dem Glanze sich bewegend, Alt und junges Herz erregend – Solch ein Fest ist uns bescheret, Mancher Gaben Schmuck... Mehr»

Theodor Fontane über das Weihnachtsfest

  Noch einmal ein Weihnachtsfest, Immer kleiner wird der Rest, Aber nehm ich so die Summe, Alles Grade, alles Krumme, Alles Falsche, alles Rechte, Alles Gute, alles Schlechte – Rechnet … Mehr»

Die Selbstkritik hat viel für sich

Die Selbstkritik hat viel für sich. Gesetzt den Fall,  ich tadle mich: So hab ich erstens den Gewinn, Dass ich so hübsch bescheiden bin; Zum zweiten denken sich die Leut, … Mehr»

Rilke: Weißt du, ich will mich schleichen

Weißt du, ich will mich schleichen leise aus lautem Kreis, wenn ich erst die bleichen Sterne über den Eichen blühen weiß. Wege will ich erkiesen, die selten wer betritt in … Mehr»

Rilke: Es treibt der Wind im Winterwalde

Es treibt der Wind im WinterwaldeDie Flockenherde wie ein Hirt,Und manche Tanne ahnt, wie baldeSie fromm und lichterheilig wird,Und lauscht hinaus. Den weißen WegenStreckt sie die Zweige hin –... Mehr»

Mitmenschen und die Unsterblichkeit

  Mitmenschen Ein Mensch schaut in der Straßenbahn der Reihe nach die Leute an. Jäh ist er zum Verzicht bereit, auf jede Art Unsterblichkeit.   Eugen Roth 1895-1976 Leseprobe aus: … Mehr»

Furcht hat mir viel geholfen

Furcht hat mir viel geholfen, bloße Furcht vor Folgen, die ich nicht ertragen hätte, die weiße Angst vor Aussatz und Gebrest. Und jene andre Furcht, die Furcht vor Furcht, die … Mehr»

Die goldene Gabe der Selbsterkenntnis

Selbsterkenntnis, goldne Gabe, wunderbare, jungende Kraft! o solang ich dich nur habe, glüht mein Geist noch unerschlafft. Immer tiefer, immer wahrer machst du den, der dich besitzt; wirkst zugleich,... Mehr»

Genug ist nicht genug!

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Dein Wunsch, nicht mehr zu leiden

Dein Wunsch, nicht mehr zu leiden, ach, schafft nur neues Leid. So wirst du niemals scheiden von deinem Trauerkleid. Du musst es ganz abtragen, bis auf das letzte Haar, und … Mehr»

Die beiden Esel

Ein finstrer Esel sprach einmal zu seinem ehlichen Gemahl: „Ich bin so dumm, du bist so dumm, wir wollen sterben gehen, kumm!“ Doch wie es kommt so öfter eben: Die … Mehr»

Morgenstern: Wenn Rehlein beten

  Das Gebet Die Rehlein beten zur Nacht, hab acht! Halb neun! Halb zehn! Halb elf! Halb zwölf! Zwölf! Die Rehlein beten zur Nacht, hab acht! Sie falten die kleinen … Mehr»

Wenn ein Gewitter einen Donner vergisst

Der vergessene Donner Ein Gewitter, im Vergehn, ließ einst einen Donner stehn. Schwarz in einer Felsenscharte stand der Donner da und harrte – scharrte dumpf mit Hals und Hufe, dass … Mehr»

Gott: Bin Spiegelbild von Deinem Sein

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Ein kleines Lied

Ein kleines Lied Ein kleines Lied, wie geht’s nur an, dass man so lieb es haben kann? Was liegt darin? Erzähle! Es liegt darin ein wenig Klang, ein wenig Wohllaut … Mehr»

Lügenmärchen

  Ich will euch erzählen und will auch nicht lügen:ich sah zwei gebratene Ochsen fliegen,sie flogen gar ferne –sie hatten den Rücken gen Himmel gekehrt,die Füße wohl gegen die Sterne.... Mehr»

Der Weichensteller

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Die Gäste der Buche

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