Spencer Davis.Foto: Paradise Artists/PA Media/dpa/dpa

Rockband-Gründer Spencer Davis gestorben

Epoch Times21. Oktober 2020 Aktualisiert: 22. Oktober 2020 12:26
Mit Songs wie «Keep On Running», «Somebody Help Me», «I'm a Man» oder «Gimme Some Lovin'» feierte die Spencer Davis Group vor allem in den 60er Jahren Welterfolge. Jetzt ist der Bandgründer Spencer Davis im Alter von 81 Jahren gestorben.

Der Rockmusiker Spencer Davis ist tot. Der Gründer der Spencer Davis Group sei am Montag im Alter von 81 Jahren im Krankenhaus gestorben, sagte sein Manager Bob Birk am Dienstag (Ortszeit) der Deutschen Presse-Agentur in New York.

Davis sei dort wegen einer Lungenentzündung behandelt worden. „Er war ein hochmoralischer, sehr talentierter, gutmütiger, extrem intelligenter, großzügiger Mann.“ Er hinterlasse seine Partnerin June und drei erwachsene Kinder.

Der 1939 in Wales geborene Spencer David Nelson Davies, der seinen Nachnamen später änderte, lernte schon als kleiner Junge mehrere Musikinstrumente. Nach der Schule arbeitete er zunächst in Verwaltungsjobs, ging dann aber zur University of Birmingham, um Deutsch zu studieren. Später lernte er auch mehrere andere Fremdsprachen, was ihm den Spitznamen „Professor“ einbrachte.

Anfang der 60er Jahre gründete er die Spencer Davis Group, die bald mit Songs wie „Keep On Running“, „Somebody Help Me“, „I’m a Man“ oder „Gimme Some Lovin’“ Erfolge feiern konnte. Davis spielte Gitarre, schrieb die Songs oder half dabei und sang. Sänger der Band war aber in erster Linie Steve Winwood, der später auch mit anderen Gruppen und solo ebenfalls zum Star wurde.

Davis sei „ein früher Pionier der britischen Folk-Szene“ gewesen, sagte Winwood laut Mitteilung auf seiner Webseite. „Er war definitiv ein Mann mit Vision.“ Er habe Davis gekannt, seit er 13 gewesen sei. „Ich habe das Gefühl, dass er großen Einfluss darauf gehabt hat, mich auf die Spur zum professionellen Musiker zu setzen, und ich danke ihm dafür.“

Ende der 60er Jahre löste die Band sich auf und Davis zog kurz darauf nach Kalifornien. Er nahm Solo-Alben auf, arbeitete mit anderen Musikern zusammen und tourte um die Welt, konnte an die ganz großen Erfolge der nach ihm benannten Band aber nicht mehr anschließen und arbeitete hauptsächlich hinter den Kulissen in der Musikindustrie. (dpa)


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