Spielplätze auch für Omas und Opas

Finnlands neuer Coup: Drei-Generationen-Spielplätze
Von 27. Oktober 2010

Auf Schaukeln und Klettergerüsten spielen lauter alte Menschen. Finnland geht nicht nur in der Schule erfolgreiche Wege wie uns PISA bisher schon gezeigt hat. Es zeigt auch neue Wege für ein generationübergreifendes Miteinander und schickt in der Stadt Rovaniemi alte Menschen auf die Spielplätze zum Mitmachen. Nicht nur die Enkel und Urenkel benutzen Wippen und Rutschbahnen, Schaukeln und Klettergerüste: anstatt ihre Enkel von der Bank aus zu beobachten sind die Omas und Opas jetzt aktive Mitspieler. Und die Finnen versichern, dass es allen große Freude macht, auch wenn sich manche am Anfang etwas genierten.

Forscher der Universität von Lappland haben mit einer Studie an 40 Menschen zwischen 65 und 81 Jahren herausgefunden, dass das die Kinder freut und den Alten nur gut tut: Bereits nach drei Monaten habe es, so BBC online, signifikante Verbesserungen in Gleichgewicht, Geschwindigkeit und Koordination gegeben. Das erhöht nicht nur das Lebensgefühl, sondern auch tatsächlich die Durchblutung der Muskeln und die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Gleichzeitig mindert es die Angst vor Stürzen und die übliche Unsicherheit in ungewohnter Umgebung. Das ändert sich im Leben nie.

Diese Drei-Generationen-Spielplätze werden nun von einer finnischen Firma aus Lappland verkauft, nachdem sie testen ließ, ob dieses Konzept auch in anderen Ländern Interessenten findet. Bei den Deutschen wurde dieses Konzept am besten angenommen. Das lässt auch bei uns auf mehr Lebensfreude hoffen.

 



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