Tollpatschig und verspielt: Pandas Pit und Paule ab Donnerstag live in Berlin

Epoch Times29. Januar 2020 Aktualisiert: 29. Januar 2020 13:12
Seit Monaten heizen Fotos und Videos das Interesse an den Berliner Panda-Zwillingen an. Ab Donnerstag können sich Besucher selbst ein Bild machen. Was ist zu erwarten?

Vor ihrem ersten Ausflug vor Zoo-Besuchern am Donnerstag haben die Berliner Panda-Zwillinge schon mal die Generalprobe gemeistert.

Vor Journalisten legten die rund fünf Monate alten Brüder Meng Xiang und Meng Yuan am Mittwoch erste Klettereinlagen hin, fielen dabei aber auch immer wieder um. Ansonsten zeigten sie sich sehr verspielt und rauften auch miteinander.

Bisher wuchsen die Kleinen hinter den Kulissen des Zoos auf. Für den Auftritt vor Publikum war Voraussetzung, dass sie ihrer Mutter Meng Meng folgen können.

Das ist jetzt offensichtlich der Fall: Pit und Paule, wie die Pfleger sie rufen, nahmen die Innenanlage in Beschlag – eine Art Panda-Wohnzimmer hinter Glas. Auf die Außenanlage geht es vorerst nicht. Drinnen hat der Zoo für den Nachwuchs zwischen Bergen von Bambus kleinere Kletterstationen aus Holz und Steinen bereitgestellt.

Damit sich die Jungen ihre Tatzen nicht einklemmen, wurden vorab mögliche Verletzungsrisiken beseitigt. Aber ohnehin wacht Meng Meng über ihren ersten Nachwuchs: Kletterten die Kleinen zu hoch, packte sie sie immer wieder mit der Schnauze und zog sie runter.

Ab Donnerstag mehr Andrang wegen der Panda-Babys erwartet

Ab Donnerstag stellt sich der Zoo wegen der Kleinen auf mehr Andrang als üblich ein – Schätzungen zu Besucherzahlen wurden vorab jedoch nicht abgegeben.

Es sollen mehr Kassen besetzt werden, damit die Menschen nicht so lange anstehen müssen. Sicherheitspersonal solle zudem Stau am Panda-Gehege vorbeugen – freie Sicht hat man nur von einem recht kleinen Bereich aus. Klopfen an den Scheiben und Fotografieren mit Blitzlicht sind nicht erlaubt.

„Natürlich ist es für die beiden jetzt erst mal eine neue Situation“, sagte der unter anderem für die Pandas zuständige Tierpfleger Corvin Schmohl.

Die Jungen seien aber vorab eingewöhnt worden und nun trotz vieler Kameras „tiefentspannt“. Pit, der Erstgeborene, sei noch etwas träger als Paule – der Jüngere sei deutlich mobiler und animiere seinen Bruder und die Mutter regelrecht zum Spielen.

Pit und Paule – Namen nach Berliner Tradition

Mit der Wahl der kurzen, einprägsamen Spitznamen Pit und Paule seien die Pfleger einer kleinen Berliner Tradition gefolgt, so Schmohl – er erinnerte an frühere Zoo-Lieblinge wie Gorilla Bobby und Nilpferd Knautschke. Wer die chinesischen Namen bevorzugt: Der Nachwuchs wird Möng Jüan und Möng Schiang ausgesprochen, was erfüllter und ersehnter Traum bedeutet.

Die Zwillinge sind der erste Panda-Nachwuchs in einem deutschen Zoo. Frühere Zuchtversuche mit anderen Panda-Paaren in Berlin waren erfolglos geblieben. Die Elterntiere Meng Meng und Jiao Qing leben seit 2017 in der Hauptstadt. Der Vater ist an der Aufzucht der Jungen nicht beteiligt und hat ein separates Gehege auf der gleichen Anlage.

Die seltenen Bären sind Leihgaben Chinas. Der Zoo bezahlt dafür eine jährliche Leihgebühr von einer Million US-Dollar, die Summe fließt den Angaben zufolge komplett in den Artenschutz. Ob auch für die Zwillinge, die laut Vertrag ebenfalls Eigentum Chinas sind, Zahlungen fällig werden, verrät der Zoo nicht. (dpa)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Wer hat die Weltherrschaft? Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Immer klarer wird, dass die Geschichte der Menschheit nicht so ablief, wie sie heutzutage gelehrt wird. Das Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ gibt die lange gesuchten Antworten.

„Kapitalismus abschaffen“? „Wohnungsgesellschaften enteignen“? Familie auflösen? Keinen Wohlstand und keine Kinder mehr wegen des Klimas? Frühsexualisierung? Solche Gedanken sind in Politik, Medien und Kultur populärer denn je. Im Kern drücken sie genau das aus, was einst schon Karl Marx und seine Anhänger der gesamten Menschheit aufzwingen wollten.

Der Kommunismus hat im 20. Jahrhundert hunderte Millionen Menschen physisch vernichtet, heute zielt er auf ihre Seelen. Bei vielen Menschen blieb glücklicherweise die der menschlichen Natur innewohnende Güte erhalten – was den Menschen die Chance gibt, sich vom Einfluss des „Gespenst des Kommunismus“ zu befreien.

Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]