Beate Mienkowska, Sportpsychologin der Olympia-Nationalmannschaft.Foto: NTD

Trotz Schneesturm reisen Zuschauer aus dem ganzen Land zu Shen Yun nach Toruń

Epoch Times24. Januar 2022 Aktualisiert: 15. März 2022 15:33
Der Schneesturm an diesem Abend konnte sie nicht aufhalten: Eine Sportpsychologin der Olympia-Nationalmannschaft, ein Geschäftsinhaber und eine Kostümdesignerin reisten trotz der heftigen Schneefälle teils über 400 Kilometer ins nordpolnische Toruń, um Shen Yun auf seiner Welttournee in der CKK Jordanki Concert Hall zu sehen.

Sieben Jahre mussten die Kunst- und Kuturliebhaber in Polen warten, bis Shen Yun auf seiner Welttournee erneut nach Polen kam. Am 21. Januar 2022 war es dann soweit. Wegen des großen Interesses an den beiden Vorführungen wurde sogar eine zusätzliche dritte Show möglich gemacht.

Olympia-Sportpsychologin auf der Suche

Beate Mienkowska ist begeistert. Die bekannte Sportpsychologin war eigens nach Toruń gereist, um sich die Show anzusehen, teils aus beruflichem Interesse, teils aus Liebe zur Kunst. Frau Mienkowska ist für die polnische Olympia-Mannschaft tätig. Sie begleitete Polens Eiskunstläufer schon zu den Olympischen Spielen in Barcelona, ​​​​Athen und auch nach Peking.

„Ich bin sehr neugierig auf die Leistung von Shen Yun im Bereich Sport und Sportpsychologie. Ich beobachte die Künstler mit großer Neugier und beobachte, wie sie arbeiten. Wie man sich bewegt, wie man atmet.“ Sie sagte, die Menschen, mit denen sie in Kontakt komme, würden alle „Sport und eine gesunde Lebensweise mögen und gerne sehen, wie Menschen ihre Ziele erreichen.“ Die Sport-Expertin erklärte: „Dieses Ziel kann sein: eine perfekte Bewegung, ein perfektes Gleichgewicht, einen Sinn im Leben zu finden, indem ich inneren Frieden finde und das ist es, wonach ich suche.“

Nach sechs Stunden Schneegestöber: „Berauscht und gebadet“

Jacek Paweł Godlewski und seine Frau Aneta Adamiak-Godlewska waren bereits am Vortag der Show aus dem über 400 Kilometer entfernten Lublin nach Toruń gereist. Aus der geplanten vierstündigen Anfahrt wurde schließlich eine mehr als sechsstündige von Schneegestöber gezeichnete anstrengende Reise. Die Ärztin und der Ingenieur mit eigener Firma waren dennoch entschlossen, Shen Yun zu sehen – und sie bereuten es nicht: „Berauscht und gebadet in farbenfroher und schöner Atmosphäre“, das waren ihre Eindrücke.

Doch das sollte noch längst nicht alles gewesen sein. Wie China, so hatte auch Polen einst unter kommunistischer Herrschaft zu leiden. Die Menschen wurden unterdrückt in dem, was sie dachten, sagten und taten. Weil Shen Yun nicht aus China, sondern den USA kommt, kann das Tanzensemble auch ganz frei Geschichten von unterdrückten Menschen im kommunistischen Staat tänzerisch als darstellende Kunst auf die Bühne bringen. „Ich finde es wunderbar, dass die Künstler offensichtlich keine Angst haben, über ihre Träume von der Suche nach Freiheit zu sprechen und ihre Meinung frei zu sagen“, fand Herr Godlewski. Er wisse, dass dies an einem Ort schwierig ist, an dem ein kommunistisches Regime herrsche. Dabei gehe es eigentlich darum, „eine universelle Wahrheit zu enthüllen“, sagte der Ingenieur. Er glaube, dass diese Wahrheit nichts damit zu tun habe, an welche Religion man glaube. „Diese universelle Wahrheit ist größer als die weltliche Wahrheit“, meinte Godlewski nachdenklich.

Seine Frau meinte, dass das, was sie hier erlebten hätten, das sei „eigentlich eine Feier“ gewesen. „Die Aufführung führte uns durch eine emotionale Reinigung und brachte mir viel Freude“, schilderte Aneta Adamiak-Godlewska ihre Eindrücke. Für sie vermittelte Shen Yun „eine wunderbare Botschaft“, die den Wunsch wecke, mit anderen „Freundlichkeit zu teilen“, so die Ärztin.

Sehen, was die Regierung zu verbergen versucht

Der Chef des polnischen IT-Unternehmens Rafal Siuda war von den vielen faszinierenden Geschichten angetan „und weil wir diese Geschichten nicht kennen, ist es noch voller Überraschungen“, meinte der Unternehmer. Dabei vermittelten die getanzten Geschichten nicht nur farbenfrohe, lustige und fröhliche Inhalte, sondern auch nachdenklich stimmende und manchmal traurige. Über einen der Programmpunkte sprach Rafal Siuda mit den Reportern:

Unkontrolliert seien ihm die Tränen geflossen, erklärte Herr Siuda. „Die Geschichte ist voller Emotionen und zeigt einige der Dinge, die die Regierung der Chinesen versucht, zu verbergen.“ Es gebe „viele Ähnlichkeiten mit dem Glauben des polnischen Volkes, wir glauben auch an die Existenz des Himmels, und wir glauben auch, dass es Leben in einer anderen Dimension gibt“, erklärte der IT-Experte. Nachdenklich meinte er:

In der heutigen Zeit wird alles kommerzialisiert, und wenn wir die traditionelle Kultur nicht wiederbeleben, wird diese verschwinden.“

Seine Begleiterin Ilona Rybka stieg mühelos in die Tiefe des Gesprächs ein: „Diese Traditionen und Geschichten haben uns in gewisser Weise geprägt. Das sind unsere Wurzeln“ und das sei wissenswert. „Es sind diese Traditionen, die uns sagen, woher wir kommen, weil wir damit geboren wurden. Und die Tradition zu bewahren, … das ist das Wichtigste.“

Die vorzügliche Entscheidung

Von einer Werbung im Internet beflügelt, beschloss Božena Zaremba aus Warschau, sofort nach Toruń zu reisen, um sich Shen Yun anzusehen. Als die Theater-Kostümdesignerin in der Aufführungspause nach ihren Eindrücken befragt wurde, sprudelte es nur so aus ihr heraus: „Ich bin so glücklich, hier zu sein! Ich bereue meine schnelle Entscheidung überhaupt nicht, denn die Show war unglaublich! Das Bühnenbild, die Kostüme, die Schönheit und die Leichtigkeit, mit der sie tanzen, über die Bühne schweben und sich bewegen! Eine wunderbare Erfahrung! Die Aufführung war noch besser, als ich erwartet hatte!“

Begeistert war auch Sylwia Rathod, Mitarbeiterin eines britisches Unternehmen für digitales Marketing. Sie sah sich Shen Yun mit ihrer Mutter an und fand, es sei „ein Fest für Augen, Seele und Körper, unvergesslich und wunderschön“. Ihre Mutter fügte hinzu: „Die Synchronität der Tänzer ist erstaunlich. Es ist nicht nur beeindruckend, es ist herzerwärmend – manchmal mit Tränen in den Augen.“

Das einzige, was Sylwia Rathod bedauerte, war, dass ihr Mann nicht mitgekommen war: „Leider hatte mein Mann diesmal keine Zeit zu kommen“, erklärte die Projektleiterin. Doch sie hatte schon eine Lösung parat: „Ich habe mich entschieden, dass ich mit meinem Mann mit dem Flugzeug in eine deutsche Stadt reise“, sagte Frau Rathod, „um sie mir noch einmal anzusehen, weil es eine Show ist, die man nicht verpassen darf“. Zum Schluss ging Frau Rathod noch auf den Namen von Shen Yun ein, der übersetzt in etwa „Die Schönheit tanzender göttlicher Wesen“ bedeutet. „Es ist so ein passender Name“ findet Sylwia Rathod. „Es ist wirklich so schön wie der Himmel und es gibt den Menschen ein so edles Gefühl.“ (aw)

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