Buschbrände in Australien nur noch wenige Kilometer von Sydney entfernt – Schulen geschlossen

Epoch Times12. November 2019 Aktualisiert: 12. November 2019 11:43
Bereits am Montag war in New South Wales der Notstand ausgerufen worden. Im ganzen Bundesstaat brannten am Dienstag 52 Feuer, die Hälfte davon war laut Behörden nicht unter Kontrolle.

Die Buschbrände in Australien sind mittlerweile nur noch wenige Kilometer von der Millionenmetropole Sydney entfernt. In den Vororten der größten Stadt des Landes sei ebenfalls Feuer ausgebrochen, teilten die australischen Behörden am Dienstag mit. Auf Luftbildern waren Flammen zu sehen, die sich durch einen Eukalyptuswald in Turramurra an Sydneys Nordküste fraßen. Das Gebiet liegt nur rund 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

„Das Feuer breitet sich schnell aus“, teilte die Feuerwehr mit. Dadurch seien Häuser in Gefahr. Die Feuerwehr schickte Einsatzkräfte in die bedrohten Gebiete und besprühte Bäume und Gebäude aus der Luft mit rotem Brandschutzmittel.

Im Bundesstaat New South Wales, in dem Sydney liegt, wüten seit Tagen zahlreiche Feuer. Dabei kamen bislang mindestens drei Menschen ums Leben. Tausende Einwohner wurden in die Flucht getrieben. Mehr als 150 Häuser brannten nieder.

Am Dienstag sind über 600 Schulen in New South Wales und in der Hauptstadt geschlossen geblieben. Angesichts der für Dienstag angekündigten, von starken Winden begleiteten Hitze fürchteten die Einsatzkräfte „katastrophale“ Brandbedingungen in der ausgedörrten Region. Gladys Berejiklian, die Regierungschefin des bevölkerungsreichsten Bundesstaates, erneuerte ihre Warnung an die Bevölkerung, sich in Sicherheit zu bringen.

Bereits am Montag war in New South Wales der Notstand ausgerufen worden. Im ganzen Bundesstaat brannten am Dienstag 52 Feuer, die Hälfte davon war laut Behörden nicht unter Kontrolle. Mehr als 3000 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Auch im nördlich benachbarten Bundesstaat Queensland wurden 57 Buschfeuer gemeldet, keines davon jedoch von lebensbedrohlichem Ausmaß.

Bisher ist den Behörden zufolge eine Fläche von knapp einer Million Hektar Land betroffen, also 10.000 Quadratkilometern, was etwa der Hälfte Hessens entspricht.

(rm/dpa/dts)

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