12-Jähriger kümmert sich unermüdlich um seine behinderte Mutter – und einen guten Schulabschluss

Epoch Times6. Oktober 2018 Aktualisiert: 5. Oktober 2018 7:19
Dies ist eine berührende Geschichte über die unermüdlichen Bemühungen eines hingebungsvollen 12-jährigen Sohnes, der sich um seine behinderte Mutter kümmert, auch wenn er noch mitten in seiner Schulzeit steckt.

Mit nur zwei Jahren verlor der junge John Mark Nasih aus der Stadt Caloocan auf den Philippinen seinen Vater an dem gefährlichen Denguefieber, die besonders in den Regenmonaten von der Denguemücke, auch Tigermücke genannt, übertragen wird. Darüber hinaus leidet seine geliebte Mutter, Alma Nasih, an Zerebralparese und ist auf die Hilfe von ihrem Sohn und Freunden angewiesen.

Dank ihrer fürsorglichen Nachbarn, die im Laufe der Jahre immer wieder mit Essen ausgeholfen haben, konnten die beiden bis heute überleben. Mittlerweile ist John 12 Jahre alt und aufgrund der schwierigen Umstände, sehr reif für sein Alter.

John, der zudem sehr schüchtern ist, schultert allein die Verantwortung für seine Mutter und stellt nichtsdestotrotz sicher, dass er seine Schulbildung nicht vernachlässigt. Er will diese auch erfolgreich abschließen.

Die Tücken des alltäglich Lebens und wie man sie meistert

Im untenstehenden Video sehen wir den täglichen Kampf, den der Fünftklässler durchmacht, nur um zu überleben. Immer im Vordergrund: die Liebe zu seiner Mutter und seine akribische Hingabe, sich um seine wertvolle aber zerbrechliche zweiköpfige Familie zu kümmern. Auch die Wertschätzung der Mutter für solch einen wunderbaren Sohn ist allgegenwärtig.

Für sie ist dieser Sohn ein reiner Segen. Er füttert sie, badet sie und ist, wann immer er kann, an ihrer Seite. Zum Essen werden die beiden von ihren Nachbarn unterstützt, aber sie dürfen auch Waisenhäuser besuchen, um zu essen. Sonst betteln sie um Almosen, und sind damit auch abhängig von der Großzügigkeit fremder Menschen.

Als ein Kamerateam John auf seinem täglichen 30-minütigen Weg zur Schule folgt, schiebt er seine Mutter mit ihrem gespendeten Rollstuhl durch heruntergekommene alte Gassen und über unebene Straßen mit Schlaglöchern und Rissen.

An einer Stelle stößt er gegen eine Unebenheit, was Alma dazu bringt, nach vorne zu rutschen, da der Rollstuhl jedes Mal beim Aufprall abrupt stoppt. In einer anderen Szene muss Alma aus dem Rollstuhl aufstehen und an einem großen Loch vorbei humpeln, das gefährlich neben einem Hügel aus nassem Beton und Geröll klafft. Mit ihrer rechten Hand stützt sie sich gegen die Wand, während sie langsam an einem Bauarbeiter vorbei schlurft.

Der Sohn begleitet seine Mutter zur Schule

Es ist keine einfache Reise, die die beiden angetreten sind, aber John kommt nur so zur Schule. Er verlässt dann seine Mutter, während er dann sechs volle Stunden seinem Unterricht nachgeht. In dieser Zeit muss die Mutter alleine bleiben. Es gibt keine andere Möglichkeit.

Es gab eine Zeit, als einige Schüler in der Schule sich über Johns Mutter lustig machten. Aber es scheint, als wenn diese Tage glücklicherweise vorbei sind. Vielleicht liegt das an Felisa Bragado, der Ernährungskoordinatorin der Schule, wie ihre Rolle genannt wird, die sich mit Alma angefreundet hat.

Felisa ist eine hübsche Dame mittleren Alters mit einem fürsorglichen Herzen. Sie sorgt dafür, dass sie nach Alma Ausschau hält, und bringt ihr jeden Tag ein Mittagessen vorbei. Felisas warmes Lächeln und ihr aufrichtiger Ausdruck von Wohlwollen müssen eine Wohltat sein, auf das sich Alma jeden Tag freut.

Als große Überraschung für John und seine Mutter verlieh ihm der Sender KMJS ein Vollstipendium für einen Schulabschluss an der Young Achievers School of Caloocan und versorgt ihn seitdem kostenlos mit allem nötigen Schulmaterial. Der tränenvolle Moment wurde vom Sender festgehalten.

Spenden, Stipendium und die Hoffnung auf Heilung

Als John seine Mutter zu dem Empfang rollt, stehen sie bald vor einem Tisch voll mit Essen, Getränken und Toilettenartikeln, die alle von KMJS mit Wohlwollen gespendet wurden.

Die Freundlichkeit hörte nicht auf. John und Alma bekamen ein brandneues Fahrrad mit einem Seitensitz, auf dem seine Mutter bequem sitzen kann. Das tägliche Pendeln wird dadurch viel einfacher für die beiden. Alma weinte über die Großzügigkeit, die ihr und ihrem hart arbeitenden Sohn so herzlich entgegengebracht wurde.

John hat seinen Wunsch geäußert, die Schule bis zum College fortzusetzen um dann eines Tages Arzt zu werden. Er hofft, ein Heilmittel für seine Mutter zu finden. Und seine Mutter unterstützt ihn von ganzem Herzen. Sie ermutigt ihn oft, einen guten Schulabschluss hinzubekommen, damit er später mal ein besseres Leben hat als sie.

„Ich habe ihm immer gesagt: ‚Lerne immer fleißig, mein Sohn‘, Alma hilft dir dabei, wo sie nur kann.‘“

Wir wünschen John alles Gute für seinen weiteren Lebensweg. Er wird seine Mutter eines Tages mächtig stolz machen.

Zweifellos ist sie es schon.

Mehr über Alma und John im Video

Auch ohne Tabalog zu verstehen, ist es nicht schwierig, von Johns Hingabe berührt zu werden.

Übersetzt und überarbeitet von Jacqueline Roussety

Quelle: Dedicated 12-year-old tirelessly cares for handicapped mother as he makes it through school

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