165 Kilo waren einfach irgendwann genug! Die Sucht nach Fast Food war über Jahrzehnte ihr Dilemma.

Epoch Times5. September 2017 Aktualisiert: 5. September 2017 14:11
Längst schlagen die Gesundheitsbehörden Alarm. Wer sich ausschließlich Fast Food von McDonalds und Co. ernährt, weist erhebliche Mangelerscheinungen auf.

Besonders in Amerika werden die Pommes nicht aus normalen, sondern aus Genkartoffeln hergestellt. Totes Material. Darüber wird eine Plastik-ähnliche Schicht bei der Zuschneidung hinzugefügt, damit alle die gleiche Form, Länge und insbesondere den gleichen Farbton aufweisen.

Weder im Salat noch in den anderen Gemüsestückchen ist irgendein Vitamin zu finden, und das Fleisch ist eine zusammengestellte Masse aus Fleischabfällen, ebenfalls tote Materie. Wer sich damit ernährt, läuft Gefahr, seinem Körper und seiner Gesundheit erheblichen Schaden zuzurichten.

Foto: Anja Mia Neumann/dpa

Marci Gordon, 37, eine Bankangestellte aus Florida, hatte ein wirklich fettes Problem – und das im wahrsten Sinne des Wortes! Sie war krankhaft fettleibig, wog über 160 Kilo! Sie sagt, ihre Junk-Food-Sucht war schuld. Jede Woche gab sie über hundert Euro nur für Mac Donalds aus. Sie ernährte sich buchstäblich von morgens bis abends mit Junk Food.

Ihre übliche Bestellung bei McDonald’s sah ungefähr so aus:

Zum Frühstück gab es zwei Wurst Mc Muffins, Hash Browns und ein großes Getränk, gefolgt von einigen Süßigkeiten, Kartoffelchips und immer wieder dazwischen ein Donut.

Schon allein hier zeigt sich, dass sie kaum irgendwelche lebensnotwendigen und gehaltvollen Nährstoffe zu sich nahm, dafür viel zu viel Fett, Zucker, Weizen und rotes Fleisch. Besonders rotes Fleisch soll laut diversen Statistiken für Darmkrebs verantwortlich sein.

Foto: Christoph Schmidt/dpa

Zum Mittagessen kehrte sie bereits zurück und bestellte einen Big Mac, zwei Cheeseburger, Pommes und Cola. Das Tagespensum an Fleisch und Zucker war jetzt schon weit überschritten!

Zum Abendessen schaute sie Fernsehen und aß dabei gebratenes Huhn.

Selbst wenn Ärzte sie warnten, dass ihr Lebensstil sie schließlich töten würde, war sie aber dermaßen süchtig nach dieser ungesunden Ernährung, dass sie einfach nicht davon loskam. In allem steckt zudem noch Geschmacksverstärker, dass diese Sucht immer am Laufen hielt. Zucker stimuliert das Gehirn und verlangt noch mehr Zucker. Ein Teufelskreislauf!

Erst die Liebe zum Kind konnte ihr den Impuls geben, ihre Lebensgewohnheiten zu ändern!

Nachdem ihr Sohn dann aber wegen ihres Aussehens gemobbt wurde, entschied sie endlich: Genug ist genug! Und entschloss sich, sich selbst eine radikale Diät zu verordnen. Das hieß in erster Linie: kein Mac Donalds mehr!

Sie hatte sich seit ihrer Teenagerzeit nur von Junk Food ernährt. Speziell McDonald’s. Dies hielt bis zum Erwachsenenalter an und hörte auch nicht auf, als sie heiratete und Kinder bekam. Sie bekam bald den Spitznamen: „Marshmallow-Mann“. Sie war aufgedunsen und schwabbelig.

Foto: Facebook | SWNS

Aber das änderte sich eines Tages, als ihr achtjähriger Sohn Kordae von der Schule nach Hause kam, um zu sagen, dass er mittlerweile dermaßen gemobbt und gehänselt wurde, weil seine Mutter fett war.

„Erst als mir klar wurde, dass mein Verhalten meinen Kindern Schaden zufügte, habe ich erkannt, dass es genug war. Der Gedanke an meinen kleinen Jungen, der mich verteidigen musste, brach mir das Herz“, sagte Marci.

„Wir haben eine sehr enge Beziehung und ich wollte, dass er stolz auf mich ist, und nicht, dass andere Kinder ihn hänseln und mobben und ihm sagen, dass seine Mutter fett ist. Er sagte, er habe ihnen gesagt, dass ich nicht fett war, sondern dass ich ein Baby in meinem Bauch hatte und ich musste ihm sagen, dass ich aber bereits vor anderthalb Jahren seinen Bruder geboren hatte.

Der fassungslose und enttäuschte Blick auf seinem Gesicht ließ mich fühlen, dass ich als beschützende Mutter versagt hatte. Ich war am Boden zerstört. Ich weinte die ganze Nacht hindurch, und als ich am nächsten Morgen aufwachte, änderte ich alles.“

Facebook | SWNS

Marci war nun entschlossen, ihren neuen Weg zu gehen, und machte sich übers Internet auf die Suche nach einem Diätplan, der ihren Lebensstil sofort ändern würde. Jetzt isst sie nicht mehr ölige und fetthaltige Lebensmittel, sondern hat diese durch Obst und Gemüse ersetzt. Sie trinkt auch Wasser anstelle von gesüßten Getränken.

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Durch ihre Entschlossenheit und Beharrlichkeit verlor Marci satte 50 Kilo in kurzer Zeit. Sie hielt weiter durch und wiegt heute 77 kg und trägt Kleidergröße 40. Fast hundert Kilo hat sie abgespeckt.

Marci beschreibt: „Vor der Diät fühlte ich mich hoffnungslos und ich wusste nicht, wie unglücklich ich war. Jetzt gehe ich die Straße hinunter und ich bin zuversichtlich, dass meine Söhne stolz auf mich sind.“

Foto: Facebook | Marci Gordon

„Ich genieße es zu wandern und mit meinen Kindern zu spielen, anstatt fernzusehen, obwohl ich immer noch ab und an meine Lieblingsserien schaue. Aber ich kann in den Spiegel blicken und mich feminin fühlen. Ich fühle mich einfach großartig!“, fügte sie hinzu.

Es zeigt sich, dass man selbst mit schwierigsten Suchterlebnissen es schaffen kann, sein Leben zu ändern. Und das Ergebnis, dass sich bei Marci zeigt, beweist nur, dass jeder es schaffen kann.

Wir sind sicher, dass Marcis Familie und Freunde alle sehr stolz auf sie sind, dass sie einen so gesunden Lebensweg eingeschlagen hat.

Foto: Facebook | Marci Gordon

(jr)