„Aus einem Leben voller Leid und Hass fand ich den Weg zu Glück und innerem Frieden!“

Epoch Times12. January 2018 Aktualisiert: 12. Januar 2018 17:41
Herr Fang, gebürtig aus Bac Ninh, Vietnam, teilt seine bemerkenswerten Erfahrungen, während seiner körperlichen und seelischen Erholung mit. All sein Leid ist auf einer seelischen Misshandlung in seiner Kindheit zurückzuführen.

Dies ist seine Erzählung darüber, wie er aus einem Leben voller Elend und Angst zu einem neuen Weg finden konnte. Es ist ein Weg, auf dem er Glück und Zufriedenheit begegnete:

Ich kann nicht genau sagen, ab wann meine arme Mutter von meinem Vater geschlagen wurde. Soweit ich mich erinnern kann, schrie und tobte mein Vater, schlug meine Mutter und hatte nicht einmal Skrupel, sie im tiefsten Winter aus dem Haus zu jagen.

Manchmal zog er meine Mutter an den Haaren zum nahe gelegenen Teich und drückte ihren Kopf unter Wasser. Ein anderes Mal goss er eine Kanne heiße Suppe über ihren Kopf und verbrannte ihre Kopfhaut. Es war zu schmerzhaft für ein Kind, dies alles mit ansehen zu müssen.

Eine traumatische Kindheit

„Schlag sie zu Tode! Schlag sie zu Tode!“

Das waren die Worte meines Großvaters, der meinen Vater noch regelrecht dazu anfeuerte, während er meine Mutter verprügelte. Ich erinnere mich noch heute an diese fürchterliche Stimme, des alten Mannes.

All die erwachsenen Männer in meinem Leben kümmerten sich nicht um die Qualen, die sie ihren Familien zufügten. Alles, was sie interessierte war, auf Kosten ihrer Frauen ihren eigenen Frust und ihre Wut abzulassen. Dabei waren die Frauen noch bemüht, sich um ihre Ehemänner und Kinder zu kümmern. Jahrelang verfolgten mich die Geräusche meines Vaters, der meine Mutter schlug, sogar in meinen Träumen.

Jedes Mal, wenn wir sahen, wie unser Vater unsere Mutter grausam misshandelte, zitterten mein Bruder und ich hilflos vor Angst. Wir versteckten uns in einer Ecke, unsere Herzen klopften sehr laut, und wir wagten nicht, mit der Wimper zu zucken. Alles, was wir tun konnten, war die Gewalt seelisch auszuhalten.

Aus irgendeinem Grund hat mein Vater es irgendwann zu einer Tradition gemacht, meine Mutter gleich am ersten Tag des neuen Jahres zu schlagen. Am ersten Frühlingstag feiert man in Vietnam diesen Tag gemeinsam mit Essen und Trinken. Und man ist eigentlich fröhlich beisammen. Sobald jedoch das neue Jahr herannahte, wurde ich ängstlicher und wünschte, dass dieser Tag niemals kommen würde. Ich wollte nicht zusehen, wie meine arme Mutter wieder verprügelt wurde. Der hypnotisierende Weihrauch, der während des Neujahrsfestes die Luft erfüllte, verknüpft bis heute für mich die schmerzliche Erinnerung an meine schreckliche Erfahrung.

Ich hatte keine Freunde in der Schule. Egal, wie sehr man auch versucht, die Dinge auf dem Lande privat zu halten, die Menschen werden sich über die Familienangelegenheiten anderer informieren. Alle wussten Bescheid. Meine Schulkameraden kamen nicht zu uns nach Hause und ich traute mich nicht hinaus zu gehen, oder jemandem anzusprechen. Ich hatte keine andere Wahl und konnte nur mein Schicksal der Einsamkeit und der Angst annehmen.

Allein und ängstlich lebte ich in der Stille. Mein schlechter seelischer Zustand schwächte meine Gesundheit und ich bekam viele chronische Krankheiten.

Ich hatte keine Freunde, spielte nicht draußen und nahm an nicht an den Schulaktivitäten teil. Mein Vater bestand darauf, dass ich immer sofort nach der Schule nach Hause komme.

Einmal startete meine Schule eine Spendenaktion und bat die Schüler, Zahnstocher aus Bambus zu kaufen, um Geld für Menschen mit Behinderungen zu sammeln. Mein Vater gab mir kein Geld für diese Spendenaktion. Das machte mich zum einzigen Schüler, der nichts beitragen konnte.

Als ich von meinem Lehrer um meinen Beitrag gebeten wurde, wiederholte ich die Worte des Vaters: „Wir können selbst Zahnstocher zu Hause machen, ohne dass wir etwas kaufen müssen.“ Es war so demütigend. Mein Vater zahlte auch nie pünktlich meine Schulgebühren, was mir schon peinlich genug war.

Der Versuch, einen Ausweg aus der Gewalt zu finden

Ich wuchs auf und wünschte, eines Tages vor der irdischen Hölle unseres Hauses davonlaufen zu können. Anfang 2005, da wurde ich gerade 19 Jahre alt, verließ ich mit meiner Cousine die Stadt. Ich war bereit, irgendwohin zu gehen, um diesem schrecklichen Ort, was mein Zuhause war, zu entkommen.

Ich verließ meine Mutter, die arme Frau, die jeden Tag unter der Misshandlung durch meinen Vater litt, aber nicht wegging. Selbst als sie sich schließlich von meinem Vater scheiden ließ und nach Hanoi ging, um ein Geschäft zu eröffnen, konnte sie es nicht ertragen, von ihren Kindern getrennt zu sein. Dann kehrte die nach Hause zurück, wo sie weiterhin unter der brutalen Dominanz meines Vaters litt.

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Obwohl mein Körper diese Hölle verlassen hatte, konnte ich den schmerzhaften Erinnerungen nicht entkommen, die mich jeden Tag quälten. Ich hatte eine sehr dunkle Sicht auf das Leben und hasste meinen Vater und alle Verwandten väterlicherseits.

Ich litt unter Depressionen und einer Reihe von anderen Krankheiten, einschließlich Hepatitis B, Nebenhöhlenentzündung, Herzrhythmusstörungen und Asthma. Schlimmer noch, mein Herz war voller Hass, und ich konnte meinem Vater und seiner Familie nicht vergeben.

In meinem Kopf tauchten viele Fragen auf, doch ich erhielt keine Antworten. Warum wurde meine Mutter so grausam geschlagen? Warum half ihr keiner? Und warum kehrte sie nach ihrer Scheidung zurück, um wieder unter der Brutalität meines Vaters zu leiden?

Schließlich ging ich in den Süden des Landes und ließ mich dort nieder. Meine Mutter schloss sich mir an, und wir vertrauten und stützten uns gegenseitig. Ich besuchte die Berufsschule, während meine Mutter als Sekretärin für eine Firma arbeitete. Auch wenn ich äußerlich ein gewisses Maß an Stabilität erreicht hatte, war ich innerlich, sowohl mental als auch körperlich, ein Wrack.

Ich blieb allein, ohne zu wissen oder mich darum zu kümmern, wie es meinen anderen Verwandten ging. Die Stimmung von jemandem, der an Depressionen leidet, kann sehr unterschiedlich sein und ich kämpfte mit Gefühlen von Sturheit, Schweigen und Hass. Normalerweise sind Menschen in ihren Zwanzigern voller Hoffnung und Liebe, aber meine Zwanziger waren voller Dunkelheit.

Das gute Schicksal, einen Weg zum Glück zu finden.

Im Jahr 2013, als ich 27 Jahre alt wurde, fand ich unerwartet mein Glück. Da öffnete sich eine Tür für mich und ich fand mein wahres Selbst. Ich wurde aus dem Schlamm geholt, gereinigt und wieder menschlich. Endlich wurde mir ein Weg gezeigt, um wieder eine guter Mensch sein zu können.

In diesem Jahr wurde meine Mutter sehr krank. Ich suchte im Internet nach Heilmethoden. Zu meiner Überraschung fand ich viele nützliche Informationen auf einer Website, die eine Qi Gong Schule namens Falun Dafa vorstellte. Da spürte ich, dass diese Schule die Wunden meines Körpers und meiner Seele heilen könnte.

Aus Neugier las ich „Zhuan Falun“, das Hauptwerk von Falun Dafa und wurde von dem Buch förmlich angezogen. Plötzlich hatte ich die ein klares Verständnis dafür, was Leiden im Körper und in der Seele verursacht.

Ich erkannte, dass ich der Einzige war, der die Last des Hasses in mir beseitigen konnte.

Danach habe ich meinen Hass gegen meinen Vater und seiner Familie abgelegt und jedem anderen gegenüber, gegen den ich einen Groll hegte. Der schwere Stein des Hasses, der so viele Jahre auf mir lastete, wurde schließlich in Stücke zerbrochen und zerfiel zu Staub.

Ich praktizierte Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht – die Grundsätze von Falun Dafa – in jedem Gedanken und jeder Handlung. Auch betrachtete ich meine Situation und die Umgebung auf eine einfachere Art und Weise. Plötzlich konnte ich feststellen, dass das Leben nicht so kompliziert ist, wie ich es einmal dachte.

Falun Dafa lehrt, das ein menschliches Leben sehr wertvoll ist. Als ich das verstanden hatte, sah ich meinen Weg deutlich vor mir, hatte keine Angst mehr und fühlte mich nicht mehr verloren. Ich realisierte, wie man ein gutes und aufrichtiges Leben führt. Das ist das Wichtigste. Weil der Tod nicht beängstigend ist, so ist auch die Krankheit nichts Schreckliches. Was wirklich erschreckend ist; dass wenn wir etwas falsch machen, es nicht merken und auch nicht wissen, wozu wir leben.

Mehr als drei Jahre sind vergangen, seit ich zum ersten Mal von Falun Dafa erfuhr, und mein Leben hat sich komplett verändert. Die Übungen von Falun Dafa haben mir einen gesunden Körper und ein liebevolles Herz geschenkt. Ich weiß jetzt, wie man anderen verzeiht und wie man tolerant ist.

Ich weiß jetzt, wie ich meine negativen Eigenschaften und Gedanken ablegen und die Guten behalten kann. Das ist es, was ich am meisten an der großen Weisheit von Falun Dafa schätze. Und nach mehr als drei Jahren Kultivierung, fühle ich mich so gut, dass ich meine Medikamente nicht mehr nehmen muss. Ich musste nicht ins Krankenhaus gehen, um die chronischen Krankheiten behandeln zu lassen, an denen ich zuvor gelitten hatte und so konnte ich auch viel Geld sparen.

Was auch noch sehr besonders ist: Wenn jemand früher die Worte „Bac Ninh“, den Namen meiner Heimatstadt, erwähnte, fühlte ich mich sofort sehr unwohl. Jetzt ersticke ich nicht mehr, wenn jemand diesen Ort erwähnt, und ich kann die Erinnerungen an meine Kindheit voller Tränen loslassen. Ich bin mir einer Sache sicher – wohin ich auch gehe, und was immer ich auch tue, ich habe Hoffnung. Es ist mein Recht, eine gute Zukunft zu wählen, sodass ich jeden Morgen glücklich bin, statt der Traurigkeit, kann ich nun Freude wählen. Ich versehe jetzt, wie es geht, eine Gegenwart aus Angst und Hass, in wunderschöne und wunderbare Momente zu verwandeln. Nun weiß ich, wie man lebt, wenn man innerlich zur Ruhe kommt, um dann einen klareren Blick auf das Leben zu haben.

Was mich am meisten glücklich macht, ist das gemeinsame üben der Falun Dafa Übungen im Park mit meinen Freunden, Tanten und Onkeln. Meine Mitpraktizierenden sind alle sehr aufrichtig und weise. Sie sympathisieren, teilen ihre Schwierigkeiten und ihr Glück mit mir. Sie streben immer danach, ihren Charakter zu verbessern, und immer im Einklang mit den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zu denken und zu handeln.

Ich hatte das Glück, aus den Tiefen des Leides und des Hasses, in die Höhen des Glücks zu finden. Dieser Kultivierungsweg half mir, zu meinem wahren Selbst zurückzufinden und die Wunden meiner Seele und meines Körpers zu heilen. Früher war ich wie eine wandelnde Leiche, die jetzt zu einer neuen Person geworden ist. Eine Person, die in dieser Welt Freude und einen Sinn im Leben gefunden hat. Ich bin Falun Dafa so dankbar, dass es mir mein Leben und mein Glück zurückgegeben hat.

Indem ich meine Geschichte teile, möchte ich von ganzem Herzen anderen helfen und hoffe, dass mehr Menschen dieses Glück finden und erleben können.

Quelle: ‚From a Life of Suffering and Hatred I Found a Path to Happiness and Inner Peace‘

Falun Dafa (auch bekannt als Falun Gong) ist eine Meditationspraxis zur Selbstkultivierung. Sie basiert auf den universellen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Sie wurde 1992 in China von Herrn Li Hongzhi der Öffentlichkeit vorgestellt. Mittlerweile wird sie von über 100 Millionen Menschen in 114 Ländern praktiziert. Doch in China wird diese friedliche Meditationspraxis seit 1999 grausam verfolgt. Für weitere Informationen besuchen Sie www.FalunDafa.de und www.FalunInfo.de.

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