Die „Hunde-Mutter“ von Neu-Delhi – Die Tiere sind ihr Ein und Alles

Epoch Times10. Januar 2018 Aktualisiert: 11. Januar 2018 9:09
Die 65 jährige Pratima Devi, aus Neu-Delhi kümmert sich um ungefähr 400 "Streuner" und 120 davon leben direkt bei ihr. Es ist mehr als nur normale Tierliebe …

Sie sagt: „Das ist meine Religion, ich tue gute Dinge. Die Leute sagen, man sollte doch lieber dieses oder jenes tun, doch ich frage mich, was die Menschen für ein Problem mit dem haben, was ich tue? Ich denke, die Leute sollten eher von mir und meinem Tun motiviert sein.“

Sie verdient sich ihren Lebensunterhalt mit Flaschensammeln, und obwohl sie nur etwa 150 Rupien pro Tag verdient, das sind umgerechnet 1,97 Euro, versucht sie die Tiere in einem gepflegten Zustand zu halten.

Sie sagt: „Vorher war nichts da. Ich hatte früher einen Teestand und zu der Zeit nur ein bis zwei Hunde, dann bekamen sie Junge und es wurden immer mehr. Dann verlor ich mein Teegeschäft und hatte kein Einkommen mehr und natürlich auch nichts mehr für die Hunde. Ich fütterte sie dann mit Fleisch, aus den Abfällen.“

Doch dann eröffnete Pratima ein neues Teegeschäft und das kam den Hunden natürlich auch zugute.

Sie bekam plötzlich Spenden in Form von Milch, Brot und auch etwas Geld. Ein weiterer Glücksfall ist der 18 jährige Vivek. Er lebt in der Nähe von Pratima und hilft ihr schon seit zwei Jahren mit den ‚Streunern‘.

„Wir stehen morgens um 6:00 auf und füttern die Hunde dann mit Milch. Um 12:00 bekommen sie normales Futter und um 11:00 am Abend bekommen sie ihr ‚Abendbrot’. Ich liebe Hunde und das ist auch der Grund, warum ich sehr viel Zeit mit Ihnen verbringe und sie gern versorge“ , erklärt Vivek.

Obwohl sie eine Familie in ihrem Heimatdorf hat, möchte Pratima nicht dorthin zurück.

Sie sagt: “ Ja, ich bin sehr glücklich mit den Hunden. Mit meinem Mann war ich nicht sehr glücklich, ich hatte drei Kinder und mein Mann stritt den ganzen Tag mit mir. Wir waren sehr arm.“

„Meine Kinder riefen mich an und wollten mich ins Dorf zurückholen. Aber ich hörte nicht auf sie, ich wollte nur das Beste für die Hunde.“

In ihrem fortgeschrittenem Alter ist Pratima nun besorgt um die Zukunft ihrer Hunde

„Die Art und Weise, wie ich sie füttere, mich um sie kümmere, wer kann das in Zukunft machen? Niemand will das tun, denn es ist sehr harte Arbeit. Viele Leute ziehen sich schon zurück, nachdem sie nur einen Hund gesehen haben. Ich möchte einen guten Menschen finden, der sich um sie kümmert, nachdem ich gestorben bin“ , sagt Pratima

Quelle: ‚Puppy Love: The ‚Dog Lady Of New Delhi’ Cares For 400 Strays‘

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