Die Katze ist aus dem Sack – US-Grenzschützer retten 2 Monate junges Tigerbaby aus Sporttasche

Epoch Times3. Mai 2018 Aktualisiert: 3. Mai 2018 10:59
US-Grenzschützer fanden am Montag ein Tigerbaby in einer Sporttasche, nachdem sie eine Gruppe, die illegal in die USA einreisen wollte, in die Flucht geschlagen hatten. Die stark betäubte Großkatze wurde dem Gladys Porter Zoo in Brownsville übergeben und wird sich aller Voraussicht nach vollständig erholen.

Nach Angaben der Grenzschützer versuchten am Montag drei Menschen illegal in die USA einzureisen. Als sie jedoch merkten, dass die Beamten in der Nähe waren, ergriffen sie die Flucht und ließen unter anderem eine schwarze Sporttasche zurück.

Vorsichtig näherten sich die US-Grenzschützer, öffneten die Tasche und fanden im Inneren ein betäubtes Tigerbaby.

Kein gewöhnlicher Tag für die Grenzbeamten

Die kleine Großkatze war so stark betäubt, dass die Beamten anfangs dachten, er wäre bereits tot. Schließlich spürten sie einen schwachen Herzschlag und eilten mit ihm zum nahe gelegenen Gladys Porter Zoo in Brownsville, der sich auf die Rettung von bedrohten Tieren spezialisiert hat.

Die Grenzschützer hatten wenig Hoffnung, dass der kleine Tiger überleben würde, konnten und wollten ihn aber nicht einfach so zurücklassen. Tierärzte vor Ort begannen sofort, das Tigerbaby zu behandeln und versuchten die Betäubung rückgängig zu machen.

Gute Nachrichten für das Tigerbaby

Zur Überraschung und Erleichterung aller konnten die Ärzte am Abend verkünden, dass sie erwarten der Tiger werde sich vollständig erholen und keine bleibenden Schäden davontragen.

Irma Chapa, Sprecherin des Grenzschutzes, twitterte den Fund und später auch das Update, dass es dem nur etwa drei Monate altem Tigerbaby wieder gut geht.

Die Katze ist aus dem Sack

Der kleine Tiger ist leider nicht das einzige exotische Tier, dass die Beamten an der Grenze zwischen Mexiko und den USA bereits gefunden haben. Für die Drogenbosse ist der Schmuggel mit Tieren ein lukratives Geschäft und viele von ihnen behalten selbst einige Tiere in ihren „Privatzoos.“

Im Frühjahr dieses Jahres wurde bereits ein US-Teenager zu sechs Monaten Haft verurteilt, nachdem er versucht hatte einen nur sechs Wochen alten bengalischen Tiger über die Grenze zu bringen. (ts)

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