Die medizinische Diagnose einer Frau war für 33 Jahre falsch. Eines Tages ändert sich alles.

Epoch Times28. April 2015 Aktualisiert: 26. August 2017 19:28
Eine Frau, bei der seit 33 Jahren zerebrale Kinderlähmung diagnostiziert wurde, konnte kaum ihre Beine und Arme bewegen. Als sie einen neuen Arzt fand, änderte sich alles. Denn es wurde entdeckt, dass die Diagnose über all die Jahre falsch gewesen war.

Jean Abbott litt 33 Jahre lang an einer Kinderlähmung. Das glaubte sie zumindest, bis sie den Arzt wechselte und er ihr etwas anderes sagte.

Es stellte sich heraus, dass Jean Abbott nicht an zerebraler Kinderlähmung sondern an responsive Dystonie litt. Diese sehr seltene Erbkrankheit ist medikamentös behandelbar. Zwei Tage, nachdem sie begann, die neuen Medikamente zu nehmen, konnte sie wieder ohne Hilfe gehen.

„Wegen der stundenlangen Zuckungen, Krämpfe und Steifheit meines Körpers, konnte ich kaum meine Arme, oder Beine bewegen“, schrieb sie auf ihrer Webseite.

„Trotz all dem und auch wenn ich seit drei Jahrzehnten keine adäquate Behandlung bekommen hatte, konnte ich doch Freundschaften schließen, aufs College gehen, heiraten und Kinder bekommen“, schrieb sie weiter.

Im Jahr 2010 stellte ihr neuer Arzt fest, dass sie an responsive Dystonie litt. Ähnlich der zerebralen Kinderlähmung kann diese Krankheit auch unwillkürliche Muskelkontraktionen und Zittern verursachen. Das nationale Gesundheitsinstitut in den USA meint, dass einer von eine Million Menschen diese Krankheit bekommt und unterstreicht damit ihre Seltenheit.

Abbott sagte: „Als ich mit dem neuen Medikament begann, konnte ich bereits seit einem Jahrzehnt nicht mehr ohne Hilfe stehen. In dem Moment begriff ich, dass es wirkte. Mein Leben hatte sich geändert.“

„Es war surreal. Ich dachte nicht, dass so etwas möglich wäre. So etwas passiert einem normalerweise nicht. Wenn man mal was hat, dann hat man das normalerweise sein Leben lang“, erzählte Abbott weiter.

Sie sagte auch, dass sie trotz der schweren, lebenslangen Krankheit keine Reue verspüre.

„Ich habe immer daran geglaubt, dass alles was passiert, seinen Grund hat. Das hat mir geholfen es durchzustehen. Ich glaubte, dass das mein Weg war. Alle Schwierigkeiten, denen wir im Leben begegnen, alles was wir durchstehen macht uns zu dem, was wir heute sind. Und mir gefällt es, der Mensch zu sein, der ich heute bin“, fügte sie hinzu.

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