Drittklässlerin wegen Unterstützung ihrer krebskranken Freundin vom Unterricht suspendiert

Epoch Times8. September 2018 Aktualisiert: 6. September 2018 10:55
Weil sie ihre krebskranke Freundin unterstützen wollte, rasierte sich diese Drittklässlerin die Haare ab - und wurde prompt von der Schule suspendiert. Der Dresscode würde dies nicht zulassen. Sie dürfte erst wiederkommen, wenn ihre Haare nachgewachsen sind.

Während andere Kinder mit ihren Freunden spielen und herumtoben können, musste die Drittklässlerin Kamryn Renfro, zusehen, wie ihre beste Freundin Delany Clements ihr ganzes Haar durch eine Chemotherapie verlor.

Später, als die elfjährige Delany, zur Schule zurückkehrte, wurde sie wegen ihre Glatze von den anderen Schülern gemobbt.

Kamryn, die zwei Jahre jünger ist, wollte nicht, dass ihre beste Freundin das einzige kahlköpfige Mädchen ist, und so rasierte sie sich kurzerhand ebenfalls den Kopf. Ganz nach dem Motto: Wenn wir schon keine Haare haben, dann wenigstens gemeinsam …

„Ich war so glücklich, jemanden für mich da zu haben“, sagte Delany, laut Today.

Aber Kamryns Schule hatte eine strenge Kleiderordnung, die es nicht erlaubte, Köpfe zu rasieren. Als Kamryns Mutter Jamie die Schule über die Veränderung des Aussehens ihrer Tochter informierte, teilte ihr die Schule mit, dass das Mädchen mit sofortiger Wirkung suspendiert sei. Kamryn dürfte erst wieder zur Schule kommen, wenn ihre Haare nachgewachsen sind.

Wegen Mitgefühl der Schule verwiesen?

Die beiden Mädchen gehen nicht auf dieselbe Schule, aber machen in ihrer Freizeit gemeinsam Sport. Eines Tages fragte Kamryn ihre Mutter, ob sie sich nicht auch den Kopf rasieren könnte, damit sich Delany nicht mehr so einsam fühlt.

Ihre Mutter konnte zuerst ihren Ohren nicht trauen. Die Frage ihrer Tochter machte sie „mehr als stolz.“ Diesen Herzenswunsch ihrer Tochter wollte sie natürlich erfüllen.

Trotz der Reaktion der Schule, war es die richtige Entscheidung. „Ich fühlte, dass ich das Richtige tat“, sagte die Drittklässlerin.

Schockiert von der Entscheidung des Schulrates, postete Kamryns Mutter die Geschichte auf Facebook und viele Nutzer empörten sich über die Entscheidung der Schule.

Doch es hagelte nicht nur Kritik an der Schule. Unzählige Botschaften der Ermutigung und viel Lob unterstützten Kamryns Entscheidung.

„Mitgefühl und selbstlose Taten müssen gefördert werden.“

Die Kritik wurde so laut, dass sich der Schulrat in einer Sondersitzung dafür entschied, die Suspendierung der Drittklässlerin aufzuheben. Ein Mitglied des Rates stimmte gegen die Aufhebung und sagte: „Ich glaube, dass wir als Land Entscheidungen getroffen haben, die auf Emotionen basieren, im Gegensatz zu Logik und kritischem Denken.“

In einer abschließenden Erklärung heißt es: „Mitgefühl und selbstlose Taten des Mutes müssen empfohlen und gefördert werden.“ Kamryn durfte auch ohne Haare zurück in die Schule – und viele ihrer Klassenkameraden bewunderten sie für ihren Mut.

Auch wenn die Schule anfangs vielleicht nicht mit Kamryn übereinstimmte, Delany war sehr dankbar für die Tat ihrer besten Freundin. „Was auch immer passiert, wir werden immer füreinander da sein“, sagte sie gegenüber ABC News.

Leider verlor Delany 2016 ihren Kampf gegen den Krebs, doch ihre Geschichte lebt weiter! Delany und Kamryn zeigten uns, was es bedeutet, ein wahrer Freund zu sein.

Mehr über Delany und ihre beste Freundin im Video

Quelle: Alumna de tercer grado es suspendida de la escuela por apoyar a su amiga con cáncer

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