Ein ganz persönlicher „Großstadtdschungel“

Epoch Times13. Juni 2018 Aktualisiert: 13. Juni 2018 7:49
Den Traum von der einsamen Insel hegen viele Städter, insbesondere zur Rushhour wünschen sich viele, nichts lieber als ein ruhiges Plätzchen im Grünen. Diese New Yorkerin sehnte sich ebenfalls danach - und holte sich den Dschungel direkt in ihre Wohnung.

„Die meisten Besucher oder auch Freunde sagen überhaupt nichts. Es ist eher so, dass ihnen gleich die Kinnlade runter klappt …“, erzählt Summer Rayne Oakes. Die Umweltaktivistin und Autorin beherbergt in ihrem New Yorker Apartment über 700 Grünpflanzen – eine grüne Oase im hektischen Großstadtdschungel.

Neben der Tür hängt ein Zettel: „Bitte Schuhe ausziehen.“ Für eine Wohnung scheint dies nicht ungewöhnlich, für einen Wald schon, doch davon ahnen die Besucher noch nichts. Betritt man Summers Apartment, muss man jedoch jederzeit damit rechnen, dass man in eine Grünpflanze rennt oder plötzlich einen Zweig vor dem Gesicht baumeln hat.

In den letzten sechs Jahren hat Summer eine beachtliche Auswahl an Indoor-Pflanzen zusammengestellt, von Orchideen über kleine Palmen bis hin zu ihrer eigenen Ananas-Staude. In ihrer Wohnung wächst und gedeiht es an allen Ecken und Enden.

Zu den Exoten in ihrer Sammlung zählt sicher die „Zahnschmerzen-Pflanze“ – Eine Pflanze, die nicht giftig ist. Aber wenn man sie isst, hat man das Gefühl, „wie wenn man eine Spritze bekommt, gepaart mit der Schärfe eine guten Chili.“

Angefangen hat alles mit einer großblättrigen Feige, die ihr inzwischen im wahrsten Sinne über den Kopf gewachsen ist. Doch für sie ist das völlig in Ordnung: „Ich bin auf dem Land groß geworden. Es ist einfach normal für mich, die Natur um mich zu haben.“

Aber ihr Großstadtdschungel ist weder unkontrollierter Wildwuchs, wie man auf den ersten Blick vermuten mag, noch lediglich Deko. Unter den über 200 Arten, die in Summers Apartment wachsen sind auch nützliche Küchenkräuter wie Thymian, Salbei und Pfeffer aber auch Bananen, Ananas und Süßkartoffeln.

Kaum eine Woche vergeht, in der sie nicht im Blumenladen nach einer neuen Pflanze Ausschau hält. Etwa eine halbe Stunde pro Tag benötigt Summer, um ihren immergrünen Garten zu pflegen, aber damit ist es nicht getan.

In einem Buch hat sie gelesen, dass bestimmte Pflanzen bestimmte Musik bevorzugen, das hat sie natürlich selbst auch ausprobiert. Das Ergebnis: Sie hört nicht immer Musik – und nicht jede Musik, aber wenn sie die Musik anmacht, dann ein klein bisschen lauter als gewöhnlich. Dafür, sagt sie, spricht sie nicht mit ihren Pflanzen, normalerweise …

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