Ein gesundes Baby – Arzt sagt Vater, es sei ein Wunder, dass es überlebt hat

Epoch Times27. Februar 2018 Aktualisiert: 22. April 2018 13:25
Jede Geburt eines Babys ist immer wieder aufs neue ein Wunder. Neun ganze Monate lang, fast ein Jahr, müssen die Bedingungen nahezu perfekt sein, damit ein gesundes Baby mit einem Schrei zur Welt kommt. Wenn Komplikationen auftauchen, kann die Schwangerschaft in jedem Stadium plötzlich auf Messers Schneide stehen.

Die Nabelschnur, zum Beispiel versorgt das Baby im Mutterleib mit Sauerstoff und Nährstoffen, aber sie kann auch eine potentielle Gefahr für ein Baby sein, wenn die Länge, das Verwickeln der Schnur oder ihre Lage im Laufe der Zeit problematisch wird.

Um ein großes Risiko zu vermeiden, und damit dem Baby nichts passiert, achten die Ärzte rechtzeitig darauf, dass die Nabelschnur während oder vor der Entbindung das Baby nicht stranguliert. Eine weitere mögliche Komplikation ist, dass sich die Nabelschnur verknoten kann.

Oft ist es im Ultraschall sichtbar, wenn sich die Nabelschnur verknotet. Wenn der Knoten sich zusammenzieht, kann die Sauerstoffzufuhr des Babys teilweise oder ganz abgeschnitten werden. Die Nabelschnur kann sich bei etwa 1 Prozent der Schwangerschaften und bei einer von 2.000 Entbindungen verknoten. Je weiter die Schwangerschaft vorangeschritten ist, desto wahrscheinlicher kann es sein, dass sich die Nabelschnur verknotet. Ein „echter Knoten“ ist, wenn sich die Schnur völlig verknotet und eng zusammenzieht – was sehr gefährlich ist. In diesen Fällen kann es sein, dass das Baby Schäden davonträgt, wenn es überlebt.

Der Vater in unserer Geschichte befand sich im Kreißsaal, als seine Frau und ihr Arzt das Baby zur Welt brachten. Es gab keine Komplikationen und nachdem das Baby entbunden war, erklärte der Arzt es für gesund.

Dann bemerkte der Arzt die Nabelschnur und winkte den Vater näher heran.

„Beeil dich, Papa, mach ein Foto – dein Baby ist ein Wunder“, sagte der Arzt.

The doctor said, „Hurry up dad, take a picture your baby is a miracle“

Die Nabelschnur hatte sich zu einem echten Knoten zusammengezogen, eng genug, dass es normalerweise Komplikationen verursachen würde – aber dieses Baby war völlig in Ordnung.

Also machte er tatsächlich ein Foto und teilte es auf Reddit, wo es Tausende von Stimmen und Kommentaren erhielt.

Mehrere Mediziner und Eltern waren auch freudig überrascht über den Ausgang der „Nabelschnurknotengeschichte“ und erzählten auch Erlebnisse, in denen das Ergebnis nicht so wunderbar war. Eine Anästhesistin erzählte eine ihrer traurigsten Geschichten – ein echter Knoten hatte sich genau in der Nacht vor dem Termin der Kaiserschnittentbindung bei einer Frau gebildet –  ihr Baby hatte leider nicht so viel Glück.

Aber trotz der Tatsache, dass diese Komplikationen scheinbar aus dem Nichts kommen, ist es für zukünftige und werdende Eltern wichtig zu wissen, dass sie nicht die Norm sind.

Herzzerreißende und beinahe tödlich verlaufende Geschichten, die Eltern über ihre Babys und Kinder teilen, finden viel Interesse, weil sie die Aufmerksamkeit erhöhen achtsam zu sein, aber es ist auch wichtig, nicht zu pessimistisch zu sein. Wenn Sie sich trotzdem deswegen Sorgen machen, sollten Sie mit ihren Arzt darüber sprechen.

Und obwohl diese schockierenden Komplikationen so schnell auftreten können, gibt es ebenso viele Geschichten die wunderbar enden, aber es gibt auch die anderen.

In diesem Fall hatte sich in letzter Minute ein Knoten gebildet, aber das Baby blieb unversehrt

Wie ein anderer Reddit-Nutzer mitteilte, wurde er mit der Nabelschnur „zweimal um meinen Hals“ gewickelt geboren. Der Arzt war Anfänger und konnte sich vor Schreck nicht rühren – sein Vater aber ging ruhig hin und wickelte die Schnur einfach ab und rettete damit sein Leben.

Eine weitere Nutzerin beschrieb eine ähnliche Situation mit ihrer Tochter; die Ärzte bemerkten beim Ultraschall, dass sich die Nabelschnur um ihren Hals gewickelt hatte. Sie taten, was sie konnten, um ihr Überleben zu sichern. Dieser Fall endete damit, dass das Baby mit einem Kaiserschnitt unter schlimmsten Bedingungen mit einer „Vakuumpumpe“ herausgeholt werden musste – aber am Ende war alles in Ordnung.

„Man kann wirklich beruhigt sein, denn in den meisten Krankenhäuser ist man in guten Händen“, schrieb er. „Ich weiß, dass es die Furcht nicht mindert, aber dieser Austausch kann von Nutzen sein,  dass man sich an diese geschilderten Situationen erinnert, wenn es Schwierigkeiten geben sollte, damit man schnell handeln kann.“

Quelle: Doctor delivers healthy baby—but takes one look and tells dad ‘It’s a miracle’ baby survived

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