Ein Tornado aus Flammen: Teenager rettet Frau im Rollstuhl aus brennendem Haus

Epoch Times22. Juli 2018 Aktualisiert: 20. Juli 2018 15:00
Zwei Mal riskierte er sein Leben, zwei Mal kam er unverletzt davon. Der Heldenmut dieses Teenagers rettete nicht nur die Bewohnerin, sondern auch ihren Rollstuhl. Die Feuerwehr staunte nicht schlecht, als sie von seinen Taten erfuhren.

Die Todesgefahr, die von Bränden ausgehen kann, ist nicht zu unterschätzen. Neben der Verbrennungsgefahr sind Rauchvergiftungen die häufigste Todesursache bei Bränden. Auch die hohe Geschwindigkeit, mit der sich ein Feuer entwickeln und ausbreiten kann, stellt eine große Gefahr dar.

Doch, wenn es darum geht, ein Leben aus den Flammen zu retten, wird es immer mutige Menschen geben, die ihr eigenes Leben riskieren, um eine anderes zu bewahren. Tristan Reding aus Idaho ist so ein mutiger Mensch.

Tristan saß am Steuer seines Autos, als er einen Tornado aus Flammen sah

Am Abend des 3. August 2015 fuhr der damals 18-Jährige in der Nähe der Skyview High School in Nanpa, Idaho, entlang. Dann sah er ein Haus, das von einem Tornado aus Flammen verschlungen wurde.

„Als ich ankam, schossen die Flammen, um die 30 Meter in der Luft“, sagte Tristan zu USA Today. Weil er vor den Feuerwehrfahrzeugen ankam, war nicht sofort klar, ob das Gebäude vollständig evakuiert wurde. Also beschloss der immer selbstlose Teenager, es selbst zu überprüfen.

„Ich wollte nur sichergehen, dass alle in Sicherheit sind“, sagte er. Aber als er um das Haus rannte, hörte er deutlich zwei Explosionen, die aus den beiden Sauerstofftanks der Bewohner kamen.

Der Rettungsversuch hätte ihn das Leben kosten können

Doch die beiden Explosionen waren nicht alles, was er hörte. Nach den Explosionen hörte Reding das schreckliche Geräusch von menschlichen Schreien. Da war noch jemand im Haus – eine Frau, die auf einen Rollstuhl angewiesen war.

Jetzt hatte er die Wahl. Entweder draußen und in Sicherheit bleiben und warten, oder den heftigen Flammen zu trotzen und eine gefährliche Rettung zu versuchen. Seine Entscheidung fiel in Sekundenbruchteilen …

„Ich sprang über den Zaun und trat die Hintertür ein“, sagte Tristan im Interview.

Drinnen konnte er nichts sehen – aber die Schreie der Frau halfen ihm, sie zu finden

Das Feuer war so verheerend und der Rauch so dicht, dass Tristan nichts sehen konnte, als er das Haus betrat. Das Einzige, was ihn vorwärtstrieb, waren die Schreie der gefangenen und verletzten Frau.

„Ich sah, dass ihr Haar versengt war und die Arme verbrannt – sie schrie jedes Mal vor Schmerzen, wenn ich ihren Körper berührte, während ich sie aufhob. Sie sagte immer wieder: „Hilf mir, hilf mir, hol mich hier raus. Und ich habe sie rausgeholt.“

Aber trotz seines Heldentums war Tristan noch nicht fertig.

Als die Frau sicher vor ihrem brennenden Haus war, kämpfte sich der tapfere junge Mann erneut durch die Flammen und den Rauch. Diesmal um den Rollstuhl der Frau aus dem brennenden Haus zu holen.

„Du hast heute jemandem das Leben gerettet.“

Als er das zweite Mal draußen war, halfen ihm die Nachbarn, die Frau in Sicherheit zu bringen. Auch die Feuerwehrleute kamen zu diesem Zeitpunkt an. Es ist wohl unnötig zu sagen, dass sie darüber erstaunt waren, was dieser junge Mann geleistet hatte.

„Die Feuerwehrleute haben mir alle die Hände geschüttelt“, sagte der Teenager. „Und sie sagen: ‚Du hast heute jemandem das Leben gerettet.‘ Doch es war irgendwie nicht real.“

Tristan war der Held des Tages, aber natürlich sah er sich selbst nicht als solchen. Stattdessen gab sein Vater eine viel bessere Beschreibung des Charakters seines unglaublichen Sohnes.

„Er gibt dir sein letztes Hemd – genau so ein Kind ist er“, sagte er zu USA Today. „Er hat nur getan, was er dachte, dass er hätte tun sollen.“

Mehr über diese unglaubliche Rettung im Video:

Quelle: „Teen in his car when he spots tornado of flames, his next move—woman starts screaming“

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