Einsamer, streunender Welpe, ließ niemand heran – bis eine Frau die richtige Idee hatte

Epoch Times9. Januar 2018 Aktualisiert: 9. Januar 2018 11:46
Verängstigt, verloren und am Verhungern wurde dieser verlassene Welpe alleine auf einem Berg gesichtet. Als eine Frau die Notlage des Welpen erkannte, entwickelte sie eine kluge Strategie, um näher an den Welpen heranzukommen und schließlich sein Vertrauen zu gewinnen.

Amanda Guarascio fand, sie müsse etwas unternehmen, nachdem sie erfahren hatte, dass ein hungernder Welpe seit Monaten alleine auf einem Berg umherstreunte. So machte sie sich mit ihrem Freund Dylan Parkinson auf den Weg in die Berge von Evan’s Creek, wo der Hund angeblich von Wanderern entdeckt wurde. Das Problem war allerdings, dass der Welpe niemanden ab sich herankommen ließ.

„Wir verbrachten eine Stunde damit, ihn mit Essen zu uns zu locken, aber es klappte nicht“.

Sie machten einen Plan und kamen am nächsten Tag wieder zurück. Amanda beschrieb, dass sie eine Verletzung vortäuschte, um den ängstlichen Welpen näher an sich heranzulocken.

„Ich legte mich mit dem Rücken zum Welpen, den wir „Bär“ nannten (genau gesagt ‚Baby Bär‘), auf den Boden und begann, langsam rückwärts in die Richtung, in der er lag, zu kriechen. Er knurrte ein wenig, kam aber schließlich nah genug an mich heran, um an mir zu schnüffeln. Ich lag etwa zwanzig Minuten auf der Straße, bevor er das Interesse verlor und weg ging“.

Es war kalt und es fing sogar an, ein wenig zu schneien. Doch nach einer Weile funktionierte Amandas Plan und sie konnte Stück für Stück näher an „Bär“ herankommen.

„Endlich lag ich neben ‚Bär‘. Er knurrte ein bisschen, also fing ich an zu winseln und zu gähnen (was ein beruhigendes Signal für Hunde ist) und fuhr fort, langsam immer näher zu rücken, bis ich an dem süßen kleinen ‚Baby-Bär‘ angelehnt war. Irgendwann stand er auf, um uns einen Unterschlupf zu suchen, weil er mich als ein erbärmliches menschliches Mädchen betrachtete, das keine Überlebenschancen hatte, er nahm mich gewissermaßen unter seine Fittiche!“.

Die beiden Retter fuhren nach Hause und kehrten kurz darauf wieder zurück. „Bär“ war noch immer an derselben Stelle. Amanda verbrachte zwei weitere Stunden bei „Bär“, bis sie schließlich sein Vertrauen gewann.

„Er ließ mich mit ihm kuscheln und ihn streicheln. Ich verbrachte die nächsten zwei Stunden damit ihn zu streicheln und mit ihm zu reden und schließlich konnte ich ihm eine Leine anlegen“.

Aber von diesem Moment an weigerte sich „Bär“ selbstständig zu gehen und so musste Amanda ihn überallhin tragen. „Ich musste ihn aufheben und in den Laster tragen und dann kuschelten wir, bis wir beim Tierarzt ankamen,“ schrieb sie. „wo ich ihn, und seine 26 Kilo, wieder tragen musste.“

„Bär“ bekam schließlich die medizinische Behandlung, die er brauchte. Die Tierschutzorganisation „Lost & Found Pets“ in Washington versuchte vergeblich, den Besitzer des Welpen zu finden. Später wurde er von einer Familie adoptiert und hat nun endlich ein liebevolles Zuhause.

Lieber „Bär“, viel Glück in deinem neuen Zuhause

 

Quelle: „Nobody knows how to help scared, starving puppy. Then this woman lies lifeless in front of him“.

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