England: Frau bringt ihr Leben in Gefahr, um Hund aus dem eisigen Meer zu retten

Epoch Times20. September 2018 Aktualisiert: 18. September 2018 14:55
Das Video einer Frau, die sich selbstlos gegen die Wellen stemmt, um ihren Hund zu retten, ging schnell viral. Offensichtlich war sie sich der wirklichen Gefahr nicht bewusst, denn ihre Rettungsaktion hätte auch ihr schnell das Leben kosten können.

„Es war eine Wasserwand, die die Frau von den Füßen riss“, sagte Alessandro Intini, der im Dezember letzten Jahres in Brighton, England, vor Ort war. Die Wellen waren so hoch und die Wassertemperatur so kalt, dass ein falscher Schritt, ein Stolpern oder Sturz ihren sicheren Tod bedeutet hätte.

Laut The Telegraph war die Frau an jenem Sonntag mit ihrem Hund am Strand spazieren, als das Tier zur Wasserkante lief und von einer Welle fortgerissen wurde. Instinktiv wollte sie ihn retten und lief ebenfalls ins Wasser. Schon die erste Welle, viel größer als die Frau, warf sie mehrere Meter zurück.

Sie schien die Gefahr zu erkennen, in der sie sich befand, und wollte aus dem Wasser gehen. Als eine weitere Welle den Hund in ihre Nähe drückte, versuchte sie es erneut. Vergeblich.

Wie eine Wasserwand, die über der Frau einstürzte

Zu diesem Zeitpunkt eilten bereits weitere Spaziergänger zu Hilfe und versuchten zu helfen. Abermals wurde sie durch eine einschlagende Welle von ihrem Tier getrennt.

Zum Glück tauchten beide unverletzt wieder auf. Gleichzeitig erwischte ein Mann den Hund und konnte ihn in Sicherheit bringen. Die Frau schaffte es aus eigenen Kräften aufs Trockene.

Sowohl die britische Seenotrettungsorganisation RNLI als auch die Küstenwache warnen vor derartigen Rettungsversuchen. Die Frau habe großes Glück gehabt.

Trevor Cutler von der lokalen Küstenwache sagte: „Bitte versuchen Sie niemals einen eigenen Rettungsversuch, in dieser Situation. Die Kraft des Wassers ist unglaublich und die Strömungen können Sie leicht von den Füßen reißen. Die nächste Welle wird sie dann hinaus aufs Meer ziehen. Das Video ist alarmierend und die Frau hatte großes Glück gehabt.“

Auch Alessando, der die ganze Rettung mit seinem Handy filmte, stimmt dem zu. „Zu Beginn war sie sehr bestimmt, ins Wasser zu gehen. Aber nach der ersten Welle war sie wie geschockt. Ich denke sie kann sich glücklich schätzen am Leben zu sein.“

„Die Person war in größerer Not als der Hund.“

Jade Cohen von den Seenotrettern fügte hinzu: „Menschen in dieser Situation sind oft versucht ins Meer zu rennen, denn sie sehen ihre Tiere als Teil der Familie. Aber in den meisten Fällen sehen wir, dass die Hunde von selbst ans Ufer finden. Gerade in diesem Fall, schaffte es der Hund weiter den Strand hinauf als sein Frauchen.

„Die Welle hat den Hund fast ganz auf den Strand geschoben, weil er mehr Auftrieb hat. Die Person war in größerer Not als der Hund“, so Trevor Cutler.

Chris Ingall vom Stadtrat von Brighton und Hove sagte: Wäre es weiter weg gewesen, wäre diese Welle hinter sie gekommen, über ihren Kopf, und hätte sie ins tiefe Wasser geschoben. Glücklicherweise hat die Kraft des Wassers sie wieder den Strand hinauf geschoben. Anderenfalls hätte es ein ganz anderes Ende sein können.“

Wenn Sie in einer ähnlichen Situation sind, rufen sie lieber die Seenotrettung. Tiere können oft besser schwimmen als Menschen und Poseidon ist nicht immer so gnädig wie an diesem Tag. Manchmal ist es besser, um Hilfe zu bitten!

Mehr über die glückliche Rettung im Video:

Quelle: ANGLETERRE – Elle met sa vie en danger pour sauver son chien d’une mer gelée et déchainée

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