Frau sieht 5-Jährige mitten im Nirgendwo auf der Autobahn – Rettung im letzten Augenblick

Epoch Times26. October 2017 Aktualisiert: 27. Oktober 2017 11:44
Eine Mutter aus British Columbia dachte, dass die Fahrt nach Calgary mit ihren zwei Kindern ein entspannter Familienurlaub werden würde. Stattdessen erlebte die Mutter während der Heimfahrt durch die kanadischen Rocky Mountains ihren schlimmsten Albtraum.

Angela Shymanski hatte die Reise allein mit ihren Kindern, der 5-jährigen Lexi und dem 10 Wochen alten Peter unternommen, während ihr Mann in British Columbia aufgrund seiner Arbeit blieb. Auf dem Heimweg war sie allein für die Betreuung, die Aufsicht und die Fahrt verantwortlich. Was für die junge Mutter zu einer zermürbenden Fahrt durch das Gebirge bei Jasper in Alberta wurde.

Sie hatte keine andere Wahl und musste sowohl als Mutter als auch als Fahrerin sicher funktionieren. Sie dachte, sie würde die Kinder während der langen Fahrt mit entspannender Musik mit Schlafliedern beruhigen, aber sie erkannte nicht, wie erschöpft sie selbst war – die Musik brachte stattdessen sie in den Schlaf.

Den Rest der Ereignisse musste sie aus zweiter Hand erfahren, da sie den größten Teil der entsetzlichen Ereignisse bewusstlos verbrachte.

Das Letzte an das sie sich erinnerte war: „Ich weiß noch, dass meine Augen sich einmal schlossen, da dachte ich: „ok.. die nächste Raststätte, da werde ich stehen bleiben. Doch dazu kam es nicht.““

Nachdem sie am Steuer einschlief, kam sie von der Straße ab und stürzte 12 Meter in die Tiefe, bis das herabstürzende Autos von einem Baum aufgefangen wurde. Der Unfall hätte für alle drei leicht tödlich enden können, auch wenn sie nach dem ersten Aufprall noch am Leben waren.

Shymanski selbst verlor sofort nach dem Aufprall das Bewusstsein und brach sich beim Aufprall den Rücken und mehrere Knochen. Es schien unwahrscheinlich, dass Hilfe auf einer Nebenstraße zu finden wäre. Als nächstes geschah jedoch etwas Heldenhaftes.

Heldenhaftes Handeln der fünfjährigen Tochter

Die fünfjährige Lexi hatte sich bisher nur einmal aus dem 5-Punkt-Gurt ihres Autositzes befreit. Aber das junge Mädchen fand heraus, dass ihr kleiner Bruder weinte und ihre Mutter nicht reagierte.

Also stieg das kleine Mädchen aus dem Auto und kletterte die 12 Meter hohe Steilwand hoch zur Fahrbahn, wo es Hilfe suchte.

Oben angelangt versuchte sie am Straßenrand durch Handgesten und Rufen, auf sich aufmerksam zu machen. Launie und Jeremia Jerik erinnern sich an den Vorfall: „Sie stand am Straßenrand und versuchte Autos anzuhalten.“

Später erfuhr Angela, dass die Böschung so steil gewesen war, dass die Feuerwehrleute ein Seil brauchten, um an das Auto heranzukommen. Lexi aber ging Barfuß das Gefälle hinauf.

Keiner der Erwachsenen, die sich nach unten begaben, um Angela und Peter zu retten, war in der Lage, dies alleine zu bewerkstelligen. Sie brauchten Verstärkung um Angela nach oben in Sicherheit zu bringen. Zum Glück gelang es der älteren Schwester, rechtzeitig auf die Fahrbahn zu kommen, um jemanden zur Hilfe für ihre Mutter und ihren kleinen Bruder zu holen.

Der kleine Peter benötigte eine Hirnoperation, da er starke Gehirnblutungen erlitt. Angela musste die nächsten Wochen aufgrund ihres gebrochenen Rückens im Rollstuhl sitzen.

In einem Update auf ihrer GoFundMe-Seite berichtete die Shymanski-Familie, dass sie Lexi im Jahr vor dem Unfall barfuß von zu Hause bis zum Nachbarort laufen ließ, um sie für Notfallsituationen vorzubereiten und ihr beizubringen, dass „gute Fremde“ im Notfall Leben retten können.

Es scheint, dass jene Erfahrung, kombiniert mit ihrem Mut und ihrer Geistesgegenwärtigkeit, die das fünfjährige Mädchen an den Tag legte, drei Leben retten konnte.

„Wenn ich sie ansehe, denke ich, sie ist der Grund weshalb ich am Leben bin“, sagte ihre Mutter.

Peter ist wieder wohlauf und Angela kann nun schon wieder gehen, wenn auch vorerst nur auf Krücken.

Quelle: Woman sees 5-year-old in the middle of nowhere on highway—but then she starts pointing—unnerving

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