„Ich gehe dann mal zur Bank!“ – Großonkel vererbt ungewöhnlichen Tresor

Als Großonkel Ray seinem Neffen einen riesigen alten Safe vermachte, wusste niemand wie man ihn bewegen sollte. Onkel Rays Bauernhaus war alt und sollte abgerissen werden, aber die Familie wollte den alten Safe retten.

„Mein Freund und ich hatten einen stabilen Möbelwagen und dachten, wir könnten ihn zu zweit bergen“, sagte der Neffe. Doch das konnten sie nicht.

Er und sein Vater haben eine Rampe aufgebaut, um die Treppe zu überwinden, ohne den Tresor anheben zu müssen.

„Wir wussten, dass unsere Kräfte nicht ausreichen würden, um das Ding die Treppe raufzuziehen, und wir haben dann nicht lange gefackelt. Also haben wir einen Abschleppriemen an einer Kette befestigt, um ihn mit unserem Kompaktlader die Treppe rauf und um die Ecke zu ziehen.“

Die Rampe funktionierte ausgezeichnet, doch der Safe war noch immer verschlossen.

Welches Geheimnis verbarg der Tresor in seinem Inneren?

„Ich habe das Ding ein bisschen saubergemacht, und hier ist es jetzt. Nachdem ich mit meinem Opa über den Safe gesprochen hatte, kam er hierher und gab mir ein Stück Papier. Es war eine Kopie des Original-Herstellerbogens mit der Kombination darauf!“, sagte der Erbe.

Er beschreibt, wie er das Zahlenschloss öffnen konnte: „Das Schloss war anders als alles, was ich bisher gesehen hatte, da es 4 Zahlen hatte. Man musste im Uhrzeigersinn auf die erste Zahl drehen, dann musste man das Zifferblatt dreimal gegen den Uhrzeigersinn auf die zweite Zahl drehen, dann wieder zweimal im Uhrzeigersinn auf die dritte Zahl und schließlich einmal entgegen dem Uhrzeigersinn auf die letzte Zahl.“

„Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet, als ich diesen Schlüssel umdrehte. Ich war wirklich froh, dass der Schlüssel schon im Tresor war. Als ich ihn öffnete und eine andere Tür sah, fürchtete ich schon, dass ich nicht weiterkommen würde.“

Sie fanden Dokumente über Dokumente, ein Schmuckfach und einen weiteren Schlüssel. Das Schmuckfach war jedoch leer.

Dann, Dank der Mühen, fanden sie doch noch etwas wertvolles … „Das war bei weitem der interessanteste Fund“, sagte Onkel Rays Neffe. Zwei Aktienzertifikate für The Walt Disney Company, eine für 20 Aktien und eine für 10 Aktien.

„Ich gehe dann mal zur Bank!“

„Wir dachten, dass der Fond meines Großonkels (auf dessen Namen die Zertifikate ausgestellt sind) bei seinem Ableben geschlossen und liquidiert worden war. Aber wie mir viele Leute erzählten, waren diese Zertifikate höchstwahrscheinlich immer noch gültig, da Papierzertifikate bei der Auszahlung abgegeben oder vernichtet werden. Es stellte sich auch heraus, dass die Aktien unmittelbar vor einem Aktiensplit erworben wurden, so dass die 30 Aktien tatsächlich 60 oder sogar 90 Aktien wert sein könnten! Also ging ich zu meinem Finanzberater!”

Nach der Beratung konnte der glückliche Erbe über einige Neuigkeiten berichten: „Nach dem Gespräch mit dem Berater, ein wenig Papierkram und Recherche stellte sich heraus, dass diese Zertifikate immer noch ausstehend sind! Ich flippe aus. Alle Aktien, die nach dem Aktiensplit erworben wurden, wurden liquidiert, da sie nicht als Papieraktien ausgegeben wurden und entweder im Laufe der Zeit von meinem Großonkel liquidiert oder bei seinem Ableben verkauft wurden.“

Aber diese 30 Aktien bleiben! „Mein Großvater und ich sind dabei die Zertifikaten aus dem Fond meines Großonkels umwidmen zu lassen, damit sie wieder voll gültig werden“, berichtete er freudig. „Ich gehe dann mal zur Bank!“ (cs)

Quelle: https://www.epochtimes.de/genial/geschichten/grossonkel-vererbt-ungewoehnlichen-tresor-inhalt-staunen-a2259647.html