Jerome Boateng sieht Gott als Grundlage seines Erfolges

Epoch Times11. March 2018 Aktualisiert: 12. März 2018 15:50
Jerome Boateng vom FC Bayern sieht Gespräche mit Gott als Grundlage seines Erfolges und gesteht Fehler während seiner langen Verletzungspause ein.

Jerome Boateng, Abwehrchef des FC Bayern und der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, sieht Gespräche mit Gott als Grundlage seines Erfolges und gesteht Fehler während seiner langen Verletzungspause ein.

„Die vergangenen zwei Jahre waren alles andere als einfach. Ich war mehrfach schwerer verletzt und konnte wochenlang nicht trainieren und spielen. Gerade die Phase nach meiner Schulter-Operation war sehr schwierig. Mein Körper war nicht mehr so, wie ich ihn kannte. Ich habe auch Fehler gemacht und zu früh wieder angefangen“, sagte Boateng der „Welt am Sonntag“.

Aber als Fußballer willst du einfach schnell wieder dabei sein und der Mannschaft helfen. Dann ist wieder ein Muskel gerissen, das hat mich zurückgeworfen, und ich habe mir die Frage gestellt, was ich bloß noch machen soll.“

Geholfen habe ihm in dieser Phase vor allem sein christlicher Glaube. „Auch die Gespräche mit Gott. Ich bete regelmäßig und habe mich gerade in dieser schwierigen Zeit an ihn gewendet, zum Beispiel vor dem Schlafengehen. Das hat mir viel Kraft gegeben, genau wie meine Familie mich sehr unterstützt hat. Und auch das Hören meiner Lieblingssongs hat mir geholfen“, so Boateng.

Das Verteidigen und wiederholen eines Titels ist am schwierigsten

Der 29-Jährige gewann bereits die Weltmeisterschaft und das Triple. Es sei extrem reizvoll, diese Titel erneut zu gewinnen. „Denn gerade das Verteidigen und Wiederholen der Titel ist das Schwierige, das gilt sowohl für die WM als auch für die Champions League.“

Sein Vorbild ist in dieser Hinsicht die italienische Fußball-Legende Andrea Pirlo.

„Ich erinnere mich noch genau, wie stolz ich als junger Spieler war, als ich mit Andrea Pirlo mein Trikot getauscht habe. Das Trikot hat bis heute einen Ehrenplatz bei mir zu Hause. Pirlo war immer ein Spieler, zu dem ich aufgeschaut habe. Er hat die Champions League zweimal gewonnen, es wäre fantastisch, wenn ich mich von den Erfolgen her auch in solch eine Kategorie einordnen lassen könnte.“

Privat erfülle er sich in diesem Jahr einen Traum: Im Sommer will er mit seiner Familie erstmals nach Ghana reisen, in die Heimat seines Vaters. (dts)

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