Kinder warfen diesen Welpen grausam ins Feuer – sein Fell rettete ihm das Leben

Epoch Times29. July 2017 Aktualisiert: 14. November 2018 10:53
Hunde sind seit jeher treue Begleiter und Freunde des Menschen. Wir schätzen sie für ihren Instinkt, ihre Loyalität und ihre Freundschaft, während Hunde auch auf ihre Herrchen angewiesen sind. Doch nicht alle Menschen sind so tierlieb, dass sie Hunde und Katzen bedingungslos lieben.

Für diesen achtmonatigen Welpen namens Polo veränderte sich eines Abends schlagartig alles bisher da gewesene. Eine Gruppe Kinder aus Red Sucker Lake, Manitoba (Kanada), schnappten sich den Welpen, nahmen ihn mit und warfen ihn in eine Feuerschale.

Polo überlebte schwer verletzt, seine Verbrennung waren jedoch so stark, dass die Ärzte zuerst nicht einmal seine Rasse feststellen konnten.

Nachdem Polo nach Hause gehumpelt kam, kontaktierte seine Familie umgehend das „Save A Dog Network.“ Diese Organisation arbeitet unermüdlich für den Schutz von Hunden und auch Polo konnten sie gerade noch helfen. Per Flugzeug brachten sie den armen Welpen nach Winnipeg ins Tuxedo Tier Krankenhaus. Katie Powell, Gründerin der Organisation, sagte: „Sein ganzer Körper hat geraucht… selbst aus seiner Nase qualmte es.“

Dass der Welpe überhaupt überlebt hat verdankt er seinem Fell

In der Tierklinik wurden Verbrennung zweiten Grades an Nase, Maul, Pfoten, Bauch und Genitalien festgestellt und umgehend behandelt. Seine Kehle und Lungen waren geschwollen und seine Augen vor Rauch zu gequollen. Dass Polo überhaupt überlebt hat, verdankt er vermutlich seinem dichten Fell welches die Haut vor den Flammen schützte. Den Ärzten zufolge, hätte er anderenfalls keine Chance gehabt.

Polos Familie ist unheimlich dankbar für seine Rettung doch mussten sie eine schwere Entscheidung treffen. Sie glauben, dass Polo bei ihnen nicht mehr in Sicherheit ist. Eins ihrer Kinder wurde gemobbt und der Welpe wurde vermutlich zum unschuldigen Opfer dieser Aggressionen.

Polos Lebensfreude ist ungebrochen, doch zur Sicherheit brauchte er ein neues Zuhause

„Trotz allem was Polo erleben musste, ist seine Lebensfreude ungebrochen,“ berichtete Katie Powell. Die Pfleger gaben sich die größte Mühe ihm zu helfen und Polo weiß das zu schätzen. Es brauchte eine Weile bis Polos Wunden verheilt und sein Fell wieder glänzte. Doch jetzt sind seine Lungen und Pfoten sind wieder völlig in Ordnung und die Wunde auf seinem Rücken ist fast verschwunden.

Katie Powell sagte zu Epoch Times, dass Polo jetzt in einer anderen Einrichtung in Vancouver untergebracht ist und auf eine neue Familie wartet – und dass bereits viele Anfragen für seine Adoption eingegangen sind.

Katie Powell und ihr „Save the Dog Network“ retten seit fünf Jahren Tiere in Not. Darüber hinaus versucht die Organisation das Bewusstsein für tierärztliche Dienste zu stärken, das in vielen Gemeinden im Norden Kanadas fehlt.

In einigen Gebieten kann es dadurch zu mitunter extremen Situationen kommen, so Powell. Wenn sich bis zu 350 Hunde eines Dorfes plötzlich zusammenrotten, werden sie schnell gefährlich. Sie könnten leicht Menschen angreifen oder, wenn es außer Kontrolle gerät, sogar töten.

Es ist eine schwierige Arbeit, aber sie liebt sie. Vor fünf Jahren ist sie einem verletzten Hund begegnet, der dringend eine Operation benötigte. Die Kosten beliefen sich auf über 10.000 Dollar aber sie konnte ihn nicht aufgeben. So startete sie ein Spendenaufruf um seine OP zu finanzieren und seither macht sie es beruflich, „Man verliebt sich einfach in das was man tut.“

Mehr über den tapferen Welpen Polo im Video

Gefällt Ihnen dieser Artikel? Dann teilen Sie ihn mit Ihren Freunden und geben Sie uns ein Like auf Facebook! So helfen Sie uns, noch mehr geniale Geschichten aus aller Welt aufzuspüren und mit Ihnen zu teilen.

Haben Sie selbst etwas Geniales erlebt oder ein geniales Thema, Bild oder Video, das wir posten sollen? Dann schicken Sie uns Ihre Geschichte im Messenger.

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN
Themen
Newsticker
Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
Ihre Kommentare sind uns willkommen, bitte lesen Sie vorher die Netiquette HIER.
Die Kommentare durchlaufen eine stichprobenartige Moderation.
Beiträge können gelöscht oder Teilnehmer können gesperrt werden.
Bitte bleiben Sie respektvoll und sachlich.

Ihre Epoch Times-Redaktion